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Weil sie es will

Kerber ist die Nummer Eins Weil sie es will

Deutschlands Tennis- Wunder, so lauteten Schlagzeilen, als Angelique Kerber im Januar ihren ersten Grand-Slam-Titel gewann. Jetzt ist die Kielerin die Nummer Eins.

Deutschlands Tennis- Wunder, so lauteten Schlagzeilen, als Angelique Kerber im Januar ihren ersten Grand-Slam-Titel gewann. Jetzt ist die Kielerin die Nummer Eins. Das ist kein Wunder. Es ist harte Arbeit über Jahre – und ein Triumph ihrer Willenskraft.

 

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Von Lars Fetköter

Boris Becker, The German Wunderkind, verblüffte die Tenniswelt als 17-Jähriger mit Sprungaufschlag (den heute jeder macht) und Becker-Hecht. Steffi Graf dominierte schon als Jugendliche mit ihrer harten Vorhand das Damen-Tennis. Kerber ist schon 28 Jahre alt. Sie hat keinen Schlag, den sie viel besser beherrscht als ihre Konkurrentinnen in der dichten Weltspitze. Doch wer nur im letzten Ballwechsel ihres Halbfinales anschaut, wie sie sich mehrmals aus allerhöchster Not befreit, der erkennt ihr Erfolgsgeheimnis: Sie gewinnt, weil sie den Sieg stärker will als ihre Gegnerin.

Kerber wird es schwer haben, den Tennisthron zu verteidigen. Ist ihre Konzentration nicht bei 100 Prozent, kann sie verlieren wie im Finale von Rio. Wenn sie sich aber so auf ihre Gegnerin fokussiert, wie es außer ihr nur wenige vermögen, ist sie die Beste. Und gewinnt heute Nacht die US Open. Bericht S. 18

LN

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