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Wie Milchmädchen?

Milch und Butter immer billiger Wie Milchmädchen?

Genug ist nicht genug, genug kann nie genügen: Frei nach dieser Maxime haben die Milchbauern in Schleswig-Holstein ihre Erträge in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gesteigert.

Genug ist nicht genug, genug kann nie genügen: Frei nach dieser Maxime haben die Milchbauern in Schleswig-Holstein ihre Erträge in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gesteigert. Die Hochleistungsmilchkuh bringt es auf bis zu 50 Liter täglich. Da bedarf es nicht einmal des Hinweises der Landwirte auf einen einbrechenden Export, um festzustellen, dass zu viel Milch auf dem Markt ist.

 

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Von Curd Tönnemann

Wo das Angebot zu groß ist, geht der Preis in den Keller. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Als Verbraucher könnten wir in die Hände klatschen: Klasse, billige Milch, billige Butter! Der Markt funktioniert.

Doch ganz so kalt lassen sollte uns die Milchkrise nicht. Es stehen viele Existenzen auf dem Spiel. Das Kieler Umweltministerium warnt vor einem Szenario, wonach binnen fünf Jahren die Hälfte der Milchbauern von der Bildfläche verschwunden ist. Es bedeutet Kaufkraftverlust im ländlichen Raum. Das geht uns alle an. In Wirklichkeit kaufen wir die Milchtüte doch

auch, wenn sie ein paar Cent teurer ist. Oder? Wir rechnen doch nicht wie die Milchmädchen.

LN

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