Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 0 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Wie lange noch?

Die Schattenseiten des Ölpreises Wie lange noch?

Klar, wer in diesen Tagen an die Tankstelle fährt oder Heizöl bunkern will, der hat vergleichsweise gute Laune.

Voriger Artikel
Nach Gutsherrenart
Nächster Artikel
770 000 offene Asylfälle: Das unbeliebte Amt als Bamf-Chef

Von Andreas Heß

Klar, wer in diesen Tagen an die Tankstelle fährt oder Heizöl bunkern will, der hat vergleichsweise gute Laune. Die Preise sind im Keller, und es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich in den kommenden Monaten daran grundsätzlich etwas ändern könnte.

Doch bei aller Freude über viele eingesparte Euros: Die Schattenseiten der niedrigen Ölpreise werden immer deutlicher. Da sind nicht nur die unfassbar großen Löcher in den Haushalten vieler vom Ölverkauf abhängiger Staaten, die geopolitisch zu einem sehr ernsten Problem werden können — in Russland, in Nahost, in Südamerika. Da sind auch die Milliardenverluste, die die noch jungen Fracking-Unternehmen in den USA einfahren. Sie könnten zu einem neuen Börsenbeben führen wie einst bei den Lehman Brothers. Und — logisch — auch bei uns im Norden ächzen die Erdöl fördernden Firmen unter niedrigen Erlösen. Man darf gespannt sein, wie lange sie das aushalten.

Kaum zu glauben, aber wahr: Wir sollten die momentane Situation genießen — und hoffen, dass sie sich bald ändert.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Büsum/Lübeck

Da die Gewinnung des Rohstoffs immer unwirtschaftlicher wird, stoppen die Unternehmen ihre Investitionen.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den April 2017.