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Zu viel Unruhe

Lübecker Hafen in Not Zu viel Unruhe

Im Jahr 2007 war die Welt im Lübecker Hafen noch in Ordnung. An den Kaikanten wurde gutes Geld verdient. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) verbuchte mit 30 Millionen Tonnen Umschlag einen Rekord.

Im Jahr 2007 war die Welt im Lübecker Hafen noch in Ordnung. An den Kaikanten wurde gutes Geld verdient. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) verbuchte mit 30 Millionen Tonnen Umschlag einen Rekord.

 

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Von Helge von Schwartz

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Doch dann war Schluss mit lustig: 2008 und 2012 verkaufte die Hansestadt Lübeck LHG-Anteile an den Investor Rreef – unter heftigen Protesten von Hafenarbeitern und Gewerkschaft. Seitdem ist der Hafen nie wieder zur Ruhe gekommen. Die Wirtschaftskrise 2009 hat tiefe Kratzer in der Umschlagsbilanz hinterlassen. Immer wieder kam es zu Streiks. Der Papier-Umschlag brach ein. Großkunden wanderten ab. Inzwischen befürchtet die Stadt, dass dem Hafen das Geld ausgeht, wenn nicht bald gehandelt wird.

An einer Sanierung führt kein Weg vorbei. Stadt und Gewerkschaften sollten aber behutsam handeln und einen gemeinsamen Weg finden. Denn noch mehr Unruhe würde weitere Kunden vergraulen – das wäre fatal. Die LHG muss sich für die Zukunft gut aufstellen, denn mit dem Fehmarnbelttunnel wartet schon der nächste starke Konkurrent.

LN

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