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Zu wenig Druck

Schere zwischen Arm und Reich Zu wenig Druck

Es ist erst ein paar Tage her, da haben wir erfahren, dass die 62 reichsten Menschen der Erde soviel besitzen wie die ärmere Hälfte der Menschheit.

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Von Reinhard Urschel

Es ist erst ein paar Tage her, da haben wir erfahren, dass die 62 reichsten Menschen der Erde soviel besitzen wie die ärmere Hälfte der Menschheit. Jetzt hören wir, wie sich das in Deutschland verhält: Den oberen zehn Prozent der Haushalte gehört mehr als die Hälfte des Vermögens, die untere Hälfte besitzt gerade mal ein Prozent.

Gewerkschaften, Sozialverbände und Kirchen empören sich stets aufs Neue, aber es passiert so gut wie Nichts. Die zunehmende gesellschaftliche Kluft zwischen Arm und Reich steht nicht sonderlich weit oben auf der Agenda der Politik.

Die Idee vom Sozialstaat setzt auf das Reformerische, die stete Verbesserung der Verteilungsgerechtigkeit. Das Tempo hängt vom sozialen Druck ab — der ist gerade nur so stark, um die Balance zu halten: Veränderungen gibt es nur im Promillebereich. Hinzu kommt, dass gerade ein anderes Thema die volle Aufmerksamkeit der Regierenden verlangt: die Fremdenangst. Doch halt: Geht es nicht auch da um Armut und Reichtum? Bericht Seite 4

LN

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