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Zweite Amtszeit? Gauck ist Mut zur Freiheit zu wüschen

Kommentar Zweite Amtszeit? Gauck ist Mut zur Freiheit zu wüschen

Ist die Staatsverfassung der Bundesrepublik so wackelig, dass angesichts der momentanen Ressentiment-Konjunktur für AfD und Pegida die politischen Kapitäne auf der Brücke bleiben müssen, ob sie wollen oder nicht?

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Von Dieter Wonka

 Würde einer wie Joachim Gauck sich als Bundespräsident für unverzichtbar erklären, dann hätten am Ende alle die recht, die Gauck von vornherein eine auch sehr eitle Selbstdarstellungsmission attestierten.

Manchmal erschöpfen sich weise Worte. Sie drohen beliebig zu werden, wenn sich jedermann das ihm passende herauspicken kann. Es bedarf einer Menge Kraft, um dieser Gefahr zu begegnen. Ob Joachim Gauck das kann und will, muss der Bundespräsident bald beantworten. Keiner zwingt ihn, noch mal anzutreten. Eine zweite Amtsperiode ist schwieriger als die erste, aber vom Grundgesetz her ist glücklicherweise nur eine Wiederwahl möglich.

Das ist bei der Person des Bundeskanzlers leider und unabhängig von der Person anders geregelt. Am Ende ist Gauck der Mut zur Freiheit zu wünschen, sein Schicksal nicht mit dem der Kanzlerin zu verbinden.

Ein Kommentar von Dieter Wonka

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