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Dobrindt erwartet Milliarden-Einnahmen bei 5G-Frequenzen

Schnellere Datenverbindungen Dobrindt erwartet Milliarden-Einnahmen bei 5G-Frequenzen

Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt setzt bei der für 2018 geplanten Vergabe der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) auf einen großen weiteren Investitionsschub.

Bundesinfrfastrukturminister Alexander Dobrindt.

Quelle: Britta Pedersen/illustration

Berlin. Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt setzt bei der für 2018 geplanten Vergabe der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) auf einen großen weiteren Investitionsschub.

Angesichts der „sehr werthaltigen Frequenzen“ erwarte er einen zweistelligen Milliarden-Betrag an Einnahmen, sagte der CSU-Politiker in Berlin.

Daraus sollte in weitere Förderprogramme zum Ausbau des schnellen Internet investiert werden. Bei einer Auktion 2015 hatte die Bundesnetzagentur für insgesamt 5,1 Milliarden Euro neue Mobilfunk-Frequenzen (700 Megahertz) vergeben.

Die 5G-Technik soll deutlich schnellere Datenverbindungen im Internet ermöglichen und nach Plänen der EU-Kommission bis 2020 marktreif sein. Genutzt werden kann dies etwa für computergesteuerte Autos, digitale Prozesse in Industrie und Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Energieversorgung. Das Bundeskabinett hatte sich Mitte Juli mit einer entsprechenden Ausbau-Strategie für 5G befasst.

Aus einem bereits laufenden Programm fördert der Bund den Ausbau des schnellen Internets mit weiteren 865 Millionen Euro. Damit würden zusammen mit Mitteln von Kommunen und Firmen insgesamt Investitionen von 1,8 Milliarden Euro ausgelöst, teilte Dobrindt mit. Verlegt werden könnten weitere 85 000 Kilometer Glasfaserkabel.

Das insgesamt vier Milliarden Euro umfassende Bundes-Programm war 2015 gestartet worden. Inzwischen sind 3,1 Milliarden daraus vergeben worden, was insgesamt 290 000 Kilometer neue Glasfaserkabel ermöglichen soll. Eine fünfte Vergabewelle steht am Jahresende noch an. Ziel ist, den für Telekom-Anbieter sonst wenig lukrativen Breitbandausbau auf dem Land anzukurbeln.

dpa

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