Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland 1000 neue Stellen für die Marine
Nachrichten Norddeutschland 1000 neue Stellen für die Marine
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:12 21.04.2017
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) spricht am Marinestützpunkt in Kiel mit Kampfschwimmern. Quelle: Fotos: Christian Charisius/dpa
Anzeige
Kiel

Die Einsatzflottille 1 der Marine soll in den nächsten Jahren 1000 zusätzliche Stellen bekommen. „Kiel ist für uns ein ganz wichtiger Standort“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gestern in Kiel bei einem Besuch im Marinestützpunkt. In den vergangenen fünf Jahren seien dort 40 Millionen Euro in den Standort geflossen und in den nächsten fünf Jahren seien weitere 100 Millionen nur für Kiel veranschlagt. In Bundeswehr-Einrichtungen in Schleswig-Holstein insgesamt sollen in der nächsten Dekade 500 Millionen Euro investiert werden.

Die Einsatzflottille 1 ist an europäischen Einsätzen im Mittelmeer, aber auch Einsätzen von UN und Nato beteiligt. „Die Deutsche Marine hat allein in den letzten zwei Jahren über 20 000 Menschen aus Seenot gerettet“, betonte die Ministerin die humanitäre Bedeutung des Mittelmeer-Einsatzes. „Die Flottille 1 ist ein herausragender Verband für uns, denn hier sind 4000 Männer und Frauen mit exzellenten Fähigkeiten.“

Von der Leyen hatte bereits 2014 die Einsatzflottille 1 in Eckernförde besucht. Die Einsatzflottille 1 hat Standorte in Kiel, Eckernförde und auch in Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern). Sie verfügt über Korvetten, Minenabwehreinheiten und U-Boote sowie Soldaten des Seebataillons und des Kommandos Spezialkräfte Marine.

Die CDU-Politikerin verfolgte auf dem Flottendienstboot „Alster“ im Marinestützpunkt Vorführungen der Einsatzflottille 1 zur Minenbekämpfung. Sie sprach mit Minentauchern und Kampfschwimmern. Sie informierte sich zudem auch über Erfahrungen und tägliche Herausforderungen in der Marine.

Der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Jan Kaack, betonte bei dem Besuch, dass sich im Zuge der Trendwende bei der Bundeswehr – mehr Material, Personal und Finanzen – die Personallage bereits spürbar verbessere. Jedoch gebe es unverändert Besetzungsprobleme. So sei jeder fünfte Dienstposten bei den Unteroffizieren nicht besetzt, bei den Minentauchern sei es sogar jeder zweite.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das schleswig-holsteinische Finanzministerium warnt vor E-Mails zu einer angeblichen Steuerrückerstattung.

21.04.2017

/Kiel. Die Beamten im Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz müssen eine CD mit persönlichen Daten von kontrollierten Autofahrern vernichten.

21.04.2017

Uni-Professor als Schatten-Landwirtschaftsminister.

21.04.2017
Anzeige