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Norddeutschland 2030 fehlen 600 Pastoren
Nachrichten Norddeutschland 2030 fehlen 600 Pastoren
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20:10 02.03.2018
Travemünde

Travemünde. Mit Beratungen über die Personalentwicklung in der Nordkirche ist gestern die Tagung der Landessynode fortgesetzt worden. Die Kirchenparlamentarier wollten diskutieren, wie sich die Nordkirche auf die anstehende Pensionierungswelle einstellen kann.

Den etwa 900 Pastoren, die bis 2030 in den Ruhestand gehen werden, stehen nur etwa 300 Nachwuchsgeistliche gegenüber.  Der Rückgang von 1700 auf dann noch 1100 Pastoren werde das Profil der Kirche auf allen Ebenen und auch das Berufsbild der Pastoren verändern, heißt es in der Vorlage der Kirchenleitung. Darin wird vorgeschlagen, die Personalverteilung neu zu ordnen und die Möglichkeiten der freiwilligen Verlängerung des pfarramtlichen Dienstes bis zum 70. Lebensjahr zu prüfen. In der Nordkirche gibt es 1000 Gemeinden mit 2,1 Millionen Mitgliedern.

Bereits am Donnerstag hatte die Synode ein Kirchengesetz zur Prävention sexualisierter Gewalt beschlossen. Es sieht unter anderem die Einstellung von Präventionsbeauftragten und eine Anzeigepflicht für alle haupt- und ehrenamtlichen Kirchenmitarbeiter vor, die von Missbrauchsfällen erfahren.

LN

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