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Norddeutschland Serie von Verkehrsunfällen führt zu Chaos in Hamburg
Nachrichten Norddeutschland Serie von Verkehrsunfällen führt zu Chaos in Hamburg
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13:49 14.11.2018
Auf mehreren Strecken rund um Hamburg kam es am Mittwoch zu langen Staus. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Hamburg

 Mehrere Unfälle auf den Autobahnen rund um Hamburg haben am Mittwochmorgen zu erheblichen Behinderungen geführt. In der Folge kam auch der Berufsverkehr in der Hansestadt teilweise zum Erliegen. „Es war eine sehr angespannte Verkehrslage am Morgen. So etwas habe ich lang nicht erlebt“, sagte Thorsten Jensen von der Verkehrsleitzentrale.

Auslöser war der Unfall von zwei Lastwagen gegen 5.30 Uhr zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Stellingen und dem Dreieck Nordwest. Da ein Lkw abgeschleppt werden musste, stand bis gegen 8.45 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Der Verkehr staute sich dadurch ab Autobahndreck Südwest in Fahrtrichtung Flensburg auf bis zu 23 Kilometer Länge Ein weiterer Unfall drei Kilometer weiter verlängerte den Stau auf insgesamt bis zu 26 Kilometern. Dort waren gegen 6.22 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schnelsen und Schnelsen Nord ein Lastwagen und fünf Pkw beteiligt.

Stau bis zu zehn Kilometer Länge

Auf der Autobahn 1 sorgte ein Unfall mit drei Pkw zwischen dem Dreieck Hamburg-Südost und der Norderelbbrücke laut Verkehrsleitzentrale für Behinderungen. Dort war zeitweise nur eine Spur befahrbar. Es kam zwischen Barsbüttel und der Norderelbbrücke zu stockendem Verkehr auf bis zu 12 Kilometern Länge. Wegen des Unfalls auf der A1 staute es sich ebenfalls auf der A 25 in Richtung Hamburg zwischen Bergedorf und dem Kreuz Südost zum Teil auf bis zu zehn Kilometern Länge.

Ein Unfall auf der Bundesstraße 5, die den Angaben zufolge gerne als Ausweichstrecke zur A 25 genutzt wird, brachte auch dort den Verkehr zum Erliegen. Durch die Sperrung eines Fahrstreifens standen die Autos teilweise ab Ortskern Bergedorf bis zur Ausfahrt Billstedt, hieß es.

Verkehrslage „extrem angespannt“

„In Folge dieser Unfälle kam es zu zahlreichen weiteren Unfällen im Stau oder stockendem Verkehr durch Fahrstreifenwechsel oder Einfahren auf die Autobahn“, sagte Behördensprecher Jensen. Dabei sei es jedoch überwiegend bei Blechschäden geblieben.

Letztendlich war die Verkehrslage durch die Unfälle auf den Autobahnen im gesamten Großraum Hamburg „extrem angespannt, egal, wo man fuhr“. So kamen Autofahrer aus dem Alten Land, die über Finkenwerder in die Hamburger Innenstadt wollten, wegen des Megastaus von über 20 Kilometer Länge nicht auf die A7. Sie saßen an der Anschlussstelle Waltershof fest. „Auch auf der Köhlbrandbrücke standen die Fahrzeuge.“ Und auf der Kieler Straße standen die Fahrzeuge still, weil Autos an der Anschlussstelle Stellingen nicht auf die Autobahn kamen.

Permanent seien Kreuzungen und Einmündungsbereiche zugefahren worden, so dass der Querverkehr nicht weiter konnte, sagte Jensen. Beim Versuch, den Behinderungen auszuweichen, hätten Navigationsgeräte viele Autofahrer zum Teil durch Wohnstraßen geführt.

RND/dpa

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