Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland AfD: Wahl von Vize-Chef ungültig
Nachrichten Norddeutschland AfD: Wahl von Vize-Chef ungültig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:14 12.01.2017
Anzeige
Kiel

Weitere Zuspitzung im innerparteilichen Streit der Nord- AfD: Das Landesschiedsgericht erklärte die Wahl des stellvertretenden Landeschefs Volker Schnurrbusch vom 16. April 2016 „für unwirksam“. Schnurrbusch sei nicht Mitglied des schleswig-holsteinischen Landesverbands, heißt es in dem Urteil mit Datum 11. Januar. Schnurrbusch habe „keinen Wohnsitz im nördlichsten Bundesland und ist im hiesigen Landesverband nicht Mitglied“, lautet die Begründung. Schnurrbusch widersprach. Er habe seinen Hauptwohnsitz seit 2008 in Schleswig-Holstein, sagte er. Zudem habe er aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung in Hamburg. Der Politiker kündigte an, das nicht rechtskräftige Urteil vom AfD-Bundesschiedsgericht überprüfen zu lassen. Er werde, wenn gewünscht, auf dem Parteitag am kommenden Wochenende in Kaltenkirchen den Parteimitgliedern Rede und Antwort stehen. Sechs Abwahlanträge liegen für die Landeswahlversammlung vor. Zwei richten sich direkt gegen Schnurrbusch, ihn vom Listenplatz 5 zur Landtagswahl am 7. Mai abzuwählen. „Herr Schnurrbusch hat versucht, durch Verschleierung seines eigentlichen Wohnsitzes die Mitglieder der Partei irrezuführen. Man traut ihm nicht mehr“, heißt es in einer Antragsbegründung. Zwei Abwahl-Anträge richten sich gegen den gesamten Landesvorstand.

Dessen rechtmäßige Wahl wird aus formalen Gründen angezweifelt.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Trotz des bundespolitischen Stimmungstiefs für die Sozialdemokraten will die SPD in Schleswig-Holstein bei der Landtagswahl am 7.

12.01.2017

Am Usedomer Küstenkliff ist eine Woche nach der schweren Sturmflut die Ruine des Imbisses abgerissen worden.

12.01.2017

Der Tourismus an der Küste kann laut einer neuen Studie auf positive Effekte durch die Fehmarnbeltquerung hoffen. Nach Fertigstellung des Tunnels zwischen Fehmarn und dem dänischen Rødbyhavn ist mit einem Umsatzgewinn von jährlich etwa sechs Millionen Euro zu rechnen.

12.01.2017
Anzeige