Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Warnstreik: Mehr als 40 Flüge gestrichen
Nachrichten Norddeutschland Warnstreik: Mehr als 40 Flüge gestrichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:42 14.03.2019
Maschinen verschiedener Fluggesellschaften werden am Flughafen Hamburg abgefertigt und sind auf dem Vorfeld unterwegs. Die Gewerkschaft Verdi hat am Donnerstag zu einem Warnstreik aufgerufen (Symbolbild). Quelle: Christian Charisius
Hamburg

Allein der Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi am Hamburger Flughafen hat am Donnerstag bereits zu mehr als 40 Flugstreichungen geführt. "Wir rechnen mit weiteren Ausfällen", sagte eine Flughafensprecherin am Vormittag. Von 12.30 Uhr an, wenn die rund 1000 Beschäftigten der Gepäck- und Flugzeugabfertigung zur Arbeitsniederlegung aufgefordert sind, waren rund 250 Flüge mit 30 000 Passagieren vorgesehen.

So festgefahren sind die Tarifverhandlungen

Grund für den Ausstand bis Betriebsschluss sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen, für die die Arbeitnehmervertreter den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen. Sie wollen in dem städtischen Unternehmen vor allem einen sofortigen Mindeststundenlohn von 12 Euro durchsetzen, der nach Auffassung der HAM Ground Handling GmbH in der von ihm angestrebten Tarif-Laufzeit erreicht werden würde.

Hohe Auswirkungen auf Reiseverkehr

Im Gegensatz zur Auffassung von Verdi habe der Warnstreik sehr wohl hohe Auswirkungen, sagte die Flughafen-Sprecherin. Familien könnten vom Urlaubsort nicht zurückfliegen, darunter Porto (Portugal), Palma de Mallorca (Spanien) und Las Palmas (Spanien). Auch Geschäftsreisende nach Düsseldorf, Köln oder Stuttgart seien betroffen. In Hamburg sind derzeit noch Schulferien. Gestrichen wurden bislang 21 ankommende und 21 abgehende Flüge.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Leiche aus Dammfleth handelt es sich um den 41-jährigen Vermissten. Der Mann hatte mit seiner damaligen Lebensgefährtin gemeinsam auf dem Hof gelebt. Die Beschuldigten schweigen jedoch weiterhin zu den Vorwürfen.

14.03.2019

Im Rahmen einer LN-Telefonaktion konnten Anrufer drei Stunden lang all ihre Fragen rund um das Herz-Kreislauf-System loswerden. Am Telefon waren die Chefärzte des Segeberger Herz-Gefäß-Zentrums.

14.03.2019

Schleswig-Holsteins Jamaika-Kabinett spinnt die von der Vorgängerregierung eingeführte „Der echte Norden“-Kampagne weiter. Jetzt sollen auch „echte“ Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und werbewirksam erzählen, warum sie so gerne hier leben.

14.03.2019