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Norddeutschland Albig: Atommüll bleibt weiterhin in Brunsbüttel
Nachrichten Norddeutschland Albig: Atommüll bleibt weiterhin in Brunsbüttel
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11:01 21.06.2013
Ministerpräsident Torsten Albig. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
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Kiel

„Wo soll der Müll denn hin, wir können ihn doch nicht auf die Straße stellen“, sagte Albig am Donnerstag in Kiel vor Beginn der Landtagssitzung der Deutschen Presse-Agentur. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hatte am Vortag die Genehmigung für das atomare Zwischenlager Brunsbüttel aufgehoben, weil die Folgen terroristischer Angriffe wie gezielte Flugzeugabstürze nicht hinreichend geprüft worden seien.

Albig sieht jetzt das Bundesamt für Strahlenschutz und die Bundesregierung in der Pflicht. Sie müssten jetzt schnell das OVG-Urteil analysieren und handeln. Sollte die Entscheidung rechtskräftig werden, müsse der Bund in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz die rechtlichen und fachlichen Voraussetzungen für eine erneute Genehmigung zur Zwischenlagerung schaffen.

Zur Forderung der schleswig-holsteinischen Grünen, das Atomkraftwerk Brokdorf so schnell wie möglich stillzulegen, ging Albig auf Distanz. Es gebe einen gesellschaftlichen Konsens zum Ausstieg aus der Kernenergie. Die Schließung von Brokdorf stehe jetzt nicht zur Debatte, sondern es gehe darum, das Problem der Zwischenlagerung des Atommülls zu lösen.

dpa

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