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Norddeutschland Albig zur A 20: Zu wenig Kapazitäten
Nachrichten Norddeutschland Albig zur A 20: Zu wenig Kapazitäten
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20:15 14.01.2017
Der Weiterbau der A 20 nach Westen stockt seit Jahren. Quelle: Foto: Rehder/dpa
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Kiel

Schleswig-Holsteins Regierungschef Torsten Albig will den Weiterbau der Autobahn A 20 in der nächsten Wahlperiode nach eigenen Worten mit aller Kraft vorantreiben. Die A 20 sei das einzige Versprechen, das die Koalition nicht eingehalten habe, sagte der SPD-Politiker. „Wie weit wir kommen, ist allerdings auch eine Frage der Ressourcen.“

Schon heute könnte das Land kaum einen Kilometer Autobahn zusätzlich bauen, weil nicht genügend Tiefbaukapazitäten verfügbar seien. „Die Menschen und auch die Bagger dafür sind nicht in ausreichender Zahl da – alles, was wir jetzt mehr an Geld da reingeben würden, würde jeden Kilometer nur teurer machen, aber nicht automatisch zu mehr Kilometern führen.“

Schon für die auslaufende Wahlperiode hatten SPD, Grüne und SSW einen Weiterbau der A 20 bis zur A 7 vereinbart. Das wurde verfehlt, weil das Bundesverwaltungsgericht das Vorhaben stoppte. In den Planungen sei der Fledermausschutz nicht hinreichend berücksichtigt gewesen, urteilten die Richter. Schuld sei mangelnde Vorbereitung durch die CDU-geführte Vorgängerregierung gewesen, sagte Albig. „Da darf sich die CDU gern an die eigene Nase fassen.“

Albig widersprach vehement dem Vorwurf, diese Koalition habe die Infrastruktur verrotten lassen. „Diese Regierung repariert, was alle vorher haben verrotten lassen“, sagte er. „Wir haben als Erste konsequent einen Sanierungsplan aufgestellt, mit dem wir das Land bis 2030 schier gemacht haben werden.“ Diese Regierung habe so viele Landesstraßen saniert wie keine zuvor, etwa 340 Kilometer.

„Und wir haben im Schnitt auch nicht viel weniger Autobahnkilometer gebaut als die Union vor uns.“ Albig hob den Ausbau der A 7 zwischen Bordesholmer Dreieck und Hamburg hervor: „Wir haben dort die größte Autobahnbaustelle in Deutschland und wir machen sie gut.“

Im Konflikt um den Ausbau der Windenergie forderte Albig Ehrlichkeit. „Wenn wir nicht ausreichend Windstrom produzieren, werden wir nicht so viel erzeugen wie früher die Atomkraftwerke“, sagte er. „Dann müssen wir wieder ein Atomkraftwerk anschalten, es gibt keine andere Möglichkeit. Man muss so redlich sein, dies auch zu sagen.“ So zu tun, als könne man 1200-Meter-Abstände zu Windanlagen einhalten und die gleiche Strommenge bekommen, sei unredlich. Die Menschen „sollten wissen, was auf sie zukommt, wenn wir das Versprechen einer Energiewende umsetzen“.

LN

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Ha... Haa... Haaa... Haaaaa... Ja, gleich kommt das ...tschiiiiii. „Gesundheit“ schon mal, Herr Kollege. Und schon fliegen die nächsten Erkältungsviren durch die Luft.

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