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Norddeutschland Alheit lässt Ausschuss im Ministerium „Friesenhof“-Akten einsehen
Nachrichten Norddeutschland Alheit lässt Ausschuss im Ministerium „Friesenhof“-Akten einsehen
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17:54 27.01.2016
Kristin Alheit steht bei dem Friesenhof-Prozess in der Kritik. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Kiel

Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) hat dem Friesenhof-Untersuchungsausschuss am Mittwoch Einsicht in alle Unterlagen über die im vergangenen Jahr geschlossene Jugendhilfe-Einrichtung angeboten.  „Mein Ziel ist Aufklärung und Transparenz“, betonte Alheit. „Das Ministerium unterstützt den Untersuchungsausschuss voll umfänglich und kooperativ. Der Ausschuss ist auch hier im Haus willkommen, wenn er weitere Bedarfe sieht.“

Die Friesenhof-Einrichtung in Dithmarschen war im Juni 2015 nach massiven Vorwürfen wegen unzureichenden pädagogischen Personals und menschenentwürdigender Methoden im Umgang mit untergebrachten Mädchen geschlossen worden. Die Opposition hält der Heimaufsicht des Landes und Ministerin Alheit vor, zu spät und unzureichend im Fall „Friesenhof“ reagiert zu haben. Alheit hat den Vorwurf von Missmanagement entschieden zurückgewiesen.

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