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Norddeutschland Amtliche Wetterwarnung vor Starkregen
Nachrichten Norddeutschland Amtliche Wetterwarnung vor Starkregen
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17:08 29.06.2017
Quelle: dpa
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Unwetterartiger Dauerregen hat am Donnerstag bereits in Brandenburg für viele Feuerwehreinsätze gesorgt. In Potsdam wurden einige Hauptverkehrsstraßen überflutet, dadurch kam es am Nachmittag zu langen Staus.

Heftiger Regen hat am Donnerstag auch eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands, die A100 in Berlin, zeitweise blockiert. Die Stadtautobahn war nahe dem Dreieck Funkturm wegen einer Überschwemmung in einer Richtung vorübergehend voll gesperrt, wie die Feuerwehr mitteilte. Auf Twitter vermeldeten die Einsatzkräfte, dass ein Auto im Wasser eingeschlossen worden sein soll. Die A100 an dieser Stelle gehört mit mehr als 160 000 Fahrzeugen pro Tag zu den fünf Autobahnen im Bundesgebiet mit dem stärksten Verkehr.

Für Schleswig-Holstein hat der Deutsche Wetterdienst am Nachmittag eine amtliche Warnung vor Starkregen ausgegeben.

"Es tritt ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 70 l/m² erwartet", so der DWD. Die Warnung gilt von Donnerstag 20 Uhr bis vorerst Freitag, 20 Uhr.

 Heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel haben in Polen zu Stromausfällen geführt. Etwa 30 000 Haushalte waren am Donnerstag ohne Strom, wie das Sicherheitszentrum der Regierung (RCB) am Donnerstag bei Twitter mitteilte. Am stärksten traf es demnach die Wojewodschaft Mazowieckie in Zentralpolen. Vielerorts wurden Bäume herausgerissen und Keller geflutet. Tausende Feuerwehrmänner waren Behördenangaben zufolge im Einsatz und beseitigten die Schäden. Angaben zu Verletzen gab es zunächst keine. Das Sicherheitszentrum warnte vor allem in Westpolen vor weiteren Gewittern und riet Anwohnern, möglichst in ihren Häusern zu bleiben.

„Eine Prognose über einen längeren Zeitraum als sieben Tage lässt sich aber eigentlich nicht machen“, sagte Meteorologe Rüdiger Hartig vomDeutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg. Danach ist derzeit kein stabiles Hochdruckgebiet über mehrere Tage erkennbar. „Und wenn neue Tiefs aus Westen durchrauschen, haben wir alle zwei Tage wieder anderes Wetter“, sagte Hartig.

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