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Norddeutschland Auch Rote-Flora-Aktivisten rechnen jetzt mit Razzia
Nachrichten Norddeutschland Auch Rote-Flora-Aktivisten rechnen jetzt mit Razzia
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20:15 07.12.2017
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Hamburg

Die Polizei hatte am Dienstag in acht Bundesländern 23 Wohnungen der linken Szene durchsucht, nicht aber die Rote Flora. Mit der Aktion sollte vor allem Stimmung gegen linke Strukturen und Zusammenhänge gemacht werden, erklärte die Rote Flora. Die Proteste gegen den G-20-Gipfel Anfang Juli in der Hansestadt sollten so delegitimiert werden. „Es wird weitere Versuche der Kriminalisierung, der Hetze und Denunziation linken Widerstands unter dem Vorwand der Aufklärung von Straftaten geben“, hieß es in der Mitteilung.

Politiker wie Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Hamburgs CDU- Fraktionschef André Trepoll hatten nach den G-20-Krawallen im Juli den Betreibern der Roten Flora eine Mitschuld an der Eskalation der Gewalt gegeben. Die CDU-Fraktion hatte zuletzt ein Referendum über die Zukunft der Roten Flora gefordert. Gegen die Rote-Flora-Sprecher Andreas Beuth und Andreas Blechschmidt ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter wegen des Verdachts der öffentlichen Billigung von Straftaten.

LN

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