Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Bahnverkehr rollt wieder an
Nachrichten Norddeutschland Bahnverkehr rollt wieder an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:22 31.10.2013

Drei Tage nach dem Orkantief „Christian“ hat sich die Lage in Schleswig-Holstein zunehmend normalisiert. Zwar waren gestern einige Bahnstrecken immer noch gesperrt, aber die Behinderungen nahmen ab. So rollten seit dem Nachmittag wieder Regionalexpresszüge auf der wichtigen Verbindung zwischen Hamburg und Kiel. Zwischen Neumünster und Flensburg blockierten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste aber weiterhin Gleise und Oberleitungen. Zwischen Rendsburg und Flensburg mussten immer noch Busse eingesetzt werden. Voraussichtlich wird zwischen Neumünster und Flensburg vor Montag kein durchgängiger Zugverkehr möglich sein. Die Strecke Kiel—Flensburg war nach Bahnangaben wieder frei befahrbar.

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) bestätigte, dass am Hauptgebäude der Universität Flensburg schon seit Jahren Baumängel bekannt waren. Das Gebäude sei von Anfang an ein Sorgenkind gewesen, sagte sie vor dem Finanzausschuss des Landtages. Der Sturm hatte das Dach teilweise abgedeckt. Laut Heinold gibt es zudem Fassaden- und Regenwasserschäden. Die Kosten würden auf über zwei Millionen Euro geschätzt. „Die Sicherungsmaßnahmen laufen“, sagte Heinold nach Angaben ihres Ministeriums. Es sei festgestellt worden, dass die gesamte Dacheindeckung nicht ordnungsgemäß befestigt ist. Vor dem Orkan seien Gerüstbauarbeiten schon vergeben gewesen. Für die Dacheindeckung stand die Vergabe kurz bevor. „Leider war der Sturm schneller“, sagte Heinold.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die leckgeschlagene „Siderfly“ soll jetzt entladen werden.

31.10.2013

Sieben Brände in der Nacht zu gestern: Ein Feuerteufel macht Stormarn unsicher. Das erinnert an Fälle in anderen Kreisen.

31.10.2013

Die Hansestadt Lübeck will mit anderen Großstädten verstärkt gegen das Komasaufen unter Jugendlichen zu Felde ziehen: Auf der Arbeitssitzung des Städtenetzwerks Kriminalprävention ...

31.10.2013
Anzeige