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Norddeutschland Bargteheiderin führt Hamburg
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00:26 14.03.2018
Katharina Fegebank war die Stellvertreterin von Olaf Scholz. Übergangsweise ist sie jetzt Regierungschefin. Quelle: Foto: Heimken/dpa
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Hamburg. Der wichtigste Mann im Hamburger Rathaus ist weg, der neue noch nicht da: Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (41) muss jetzt qua Amt kommissarisch die Geschäfte der rot-grünen Regierung führen. Voraussichtlich gut zwei Wochen lang ist sie an der Spitze des Senats, die Olaf Scholz durch seinen Wechsel als Bundesfinanzminister nach Berlin frei gemacht hat. Dessen designierter Nachfolger Peter Tschentscher soll am 28. März gewählt werden. Dann muss sich Fegebank wieder ins Glied einreihen.

In der Politik hat die heutige Wissenschaftssenatorin eine Karriere hingelegt, die ihresgleichen sucht: 2004 den Grünen beigetreten, wurde sie bereits vier Jahre später Hamburgs jüngste Parteichefin, 2011 Bürgerschaftsabgeordnete und 2015 hinter Bürgermeister Scholz (SPD) jüngste Vize-Bürgermeisterin des Stadtstaats. Mit ihr an der Spitze konnten die Grünen damals die absolute Mehrheit der SPD brechen und regieren seither mit.

Ihr politisches Rüstzeug entwickelte Fegebank schon während ihrer Kinder- und Jugendzeit, als am heimischen Abendbrottisch politisch gestritten und diskutiert wurde. „Durch den abendlichen Schlagabtausch mit Eltern und den beiden jüngeren Brüdern habe ich gelernt, gut zuzuhören, mir eine eigene Meinung zu bilden und Klartext zu reden“, sagt sie über die damalige Zeit.

Am 27. Februar 1977 in Bad Oldesloe geboren, wuchs Fegebank in Bargteheide auf. Sie absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr in England, studierte in Freiburg und Berlin Politik, Jura und Europawissenschaften und arbeitete als Projektmanagerin für eine Nichtregierungsorganisation sowie als Projektleiterin im Präsidium der Leuphana-Universität Lüneburg.

LN

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