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Norddeutschland Bei Tempo 200 auf dem ICE-Dach
Nachrichten Norddeutschland Bei Tempo 200 auf dem ICE-Dach
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20:10 10.08.2018

Nienburg. Auf dem Dach eines ICE ist ein 17-jähriger Hamburger mit bis zu Tempo 200 Richtung Süden gerast und hat unterwegs einen Stromschlag erlitten. Erst bei einem außerplanmäßigen Stopp nach rund 150 Kilometern konnte der schwer verletzte junge Mann in Nienburg vom Dach des Zuges springen, teilte die Bundespolizei mit. Er suchte Hilfe bei einer nahe gelegenen Baufirma, die den Rettungsdienst verständigte. Per Rettungshubschrauber kam der junge Mann in eine Spezialklinik nach Hannover. Sein Zustand ist stabil, der genaue Ablauf und das Motiv der Aktion sind noch unklar. Nach Vermutung der Polizei könnte der junge Mann den Stromschlag im Bereich Verden erlitten haben. Zunächst hatte die Polizei noch mit einem Hubschrauber nach möglichen weiteren Personen gesucht, die sich mit dem Leichtsinnigen auf dem Dach des Zuges befunden haben könnten, es wurde aber niemand gefunden. Die Polizei warnte eindringlich vor derart

igen Mutproben. Bereits bei der Annäherung an die Oberleitung, die unter 15 000 Volt Spannung steht, könne es zu einem tödlichen Spannungsüberschlag kommen. Bei Tempo 200 führten Abstürze ebenfalls zum Tod.

LN

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Jan Marcus Rossa vermisst zudem klare Ansage des Ministeriums.

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