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Norddeutschland Bergung von gesunkenem Fischkutter „Condor“ angelaufen
Nachrichten Norddeutschland Bergung von gesunkenem Fischkutter „Condor“ angelaufen
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19:38 07.03.2016
Sogar von Fehmarn aus ist der riesige Kran noch zu erkennen: Die Rostocker rückten mit dem Bergungskran „Sanne A“ und dem Unterstützungsschiff „Mira A“ an. Quelle: Schwennsen
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Fehmarn

„Wir werden den Kutter etwa einen Meter über Grund anheben und dann gucken, ob da noch Netze sind“, erklärt der Geschäftsführer des Rostocker Bergungsunternehmens, Jens Pap. Drei bis fünf Stunden kalkulierte das Team für die Bergung ein. Pap: „Das ist ja eine alte Dame, Baujahr 1943, da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein."

Tatsächlich wird die Bergung aber wesentlich länger dauern. Am Montagabend (19 Uhr) war noch keiner der Hebeversuche gelungen, die Einsatzkräfte wollten aber auf jeden Fall trotz der Dunkelheit noch weitermachen.

Wenn die „Condor“ sicher aufs Deck des Schwimmkrans gehoben worden ist, soll es nach Rostock gehen. Dort beginnen dann die aufwendigen Untersuchungen, die das Unglück aufklären sollen. Unter anderem müssten die Maschinenanlage und das Equipment durchgecheckt werden, heißt es aus der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg.

Zwei Fehmaraner Fischer waren ums Leben gekommen, als der Kutter östlich der Insel Fehmarn unterging.

sts

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