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Norddeutschland Blutige Prügelei vor dem Gerichtsgebäude
Nachrichten Norddeutschland Blutige Prügelei vor dem Gerichtsgebäude
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21:19 28.06.2016
Der im Gesicht verletzte Angeklagte wurde in eine Klinik gebracht. Quelle: dpa
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Hamburg

. Der Prozess um die Tötung eines mutmaßlichen Schutzgelderpressers in Hamburg ist gestern von einem blutigen Zwischenfall überschattet worden. Vor Beginn der Verhandlung griff ein als Zeuge geladener Mann den Angeklagten am Eingang zum Strafgerichtsgebäude an. Nach Angaben von Reportern vor Ort schlug er dem 52-Jährigen ins Gesicht.

Mit einer blutenden Verletzung wurde der Angeklagte ins Krankenhaus gebracht. Polizeibeamte stellten die Personalien des mutmaßlichen Angreifers fest. Bei ihm handelt es sich nach Angaben eines Gerichtssprechers um einen entfernten Verwandten des Opfers. Der angeklagte Koch hatte den angeblichen Schutzgelderpresser am 30. September 2015 bei einer Rangelei in seinem Restaurant mit einem Kopfschuss getötet. Die Leiche des 49-Jährigen habe er in eine Grube im Nebenraum des Lokals in der Nähe des Hauptbahnhofs gezogen und mit Baumaterial zugedeckt, gestand der 52-Jährige zu Beginn des Prozesses. Der Koch saß ein halbes Jahr in Untersuchungshaft und bekam dann Haftverschonung. Die Anklage gegen ihn lautet auf Totschlag.

Die Strafkammer am Landgericht setzte die unterbrochene Verhandlung gestern Nachmittag fort. Der Angeklagte erschien mit großen Pflastern auf Stirn und Schläfe.

LN

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