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Bombendrohung bei Scandlines: Fähren werden weiter durchsucht

Puttgarden Bombendrohung bei Scandlines: Fähren werden weiter durchsucht

Nach einer Bombendrohung hat Scandlines am Mittwochmittag den Fährverkehr zwischen Deutschland und Dänemark eingestellt. Die Polizei durchsuchte bis in den Abend in Puttgarden die Schiffe. 

In Gedser fahren am Nachmittag die ersten Autos wieder auf eine Scandlines-Fähre.

Quelle: Grit Hempelt

Puttgarden. 20 Uhr Als letztes wird "Schleswig Holstein" in Puttgarden untersucht nach Auskunft von Scandlines soll es mehrer Stunden dauern bis der Stau abgearbeit ist.

19.30 Uhr   Die "Prins Richard" in Puttgarden wurde von der Polizei frei gegeben.

19 Uhr 


18.28 Uhr 

Martin Axelsson (r.) und Dirk Zöllner warten seit etwa 12 Uhr am Fährhafen Puttgarden. Von den Scandlines-Mitarbeitern habe es kaum Infos gegeben. Stattdessen informieren sie sich auf schwedischen Internetseiten.

Martin Axelsson (r.) und Dirk Zöllner warten seit etwa 12 Uhr am Fährhafen Puttgarden. Von den Scandlines-Mitarbeitern habe es kaum Infos gegeben. Stattdessen informieren sie sich auf schwedischen Internetseiten.

17.57 Uhr  "Die Absuche der drei in Puttgarden liegenden Fähren mit Sprengstoffsuchhunden hat begonnen. Über die Zeitdauer der Maßnahmen kann momentan keine Aussage getroffen werden", schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. „Die dänische Polizei konnte schneller agieren, weil durch einen Zufall starke Kräfte in der Nähe waren“, sagte ein Sprecher der Lübecker Polizei.

17.30 Auf ihrer eigenen Website vermeldet Scandlines: "Scandlines hat den Fährbetrieb auf den Routen Rostock-Gedser und Puttgarden-Rødby wieder aufgenommen." Eine Scandlines-Sprecherin sagte den LN gegenüber, dass der Fährverkehr zwischen Puttgarden und Rödby derzeit nur mit der Fähre "Deutschland" abgehandelt wird, da diese als einzige schon vollständig durchsucht sei. Zur Zeit wird in Puttgarden die "Prins Richard" von der Polizei durchsucht, die "Schleswig-Holstein" kreuzt derzeit vor dem Hafen und wartet darauf durchsucht werden zu können. Auch in Rostock ist laut Scandlines-Sprecherin die Polizei derzeit noch dabei die Fähre "Copenhagen" durchzuchecken.

17.21 Uhr  Der Verkehr, hauptsächlich Busse und Lkw, staut sich weiter am Fähranleger in Puttgarden aktuell auf ca. 5 Kilometer. 

17.07 Uhr Die Fähre "Copenhagen" in Rostock werde noch durchsucht und darf nicht aus dem Hafen.

16.50 Uhr

<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Ankunft von <a href="https://twitter.com/hashtag/Scandlines?src=hash">#Scandlines</a> Fähre Berlin zwischen 18 und 20 Uhr in Rostock. Freies Essen an Bord. <a href="https://twitter.com/HAZ">@haz</a> <a href="https://twitter.com/LN_Online">@LN_Online</a></p>&mdash; Grit Hempelt (@abeltasman_1) <a href="https://twitter.com/abeltasman_1/status/872464464888692738">7. Juni 2017</a></blockquote>
<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

16.48 Uhr Erste Fahrzeuge fahren auf die "Deutschland", die gerade aus Rödby angekommen ist. Die Polizei überwacht das Verladen der Autos und Lkws. Dabei werden auch einige Lkws rausgewunken und kontrolliert.

16.32 Uhr Die Fähre "Deutschland" hat gerade in Puttgarden festgemacht, Autos und Passagiere haben soeben das Schiff verlassen. Die Fähre kam aus Rödby.

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16.14 Uhr  Die Polizei fährt aktuelle weitere Kräfte und Suchhunde nach Puttgarden, um die Schiffe zu durchsuchen. Eine zeitliche Einschätzung, wie lange die Aktion noch dauern werde, kann die Polizei bis jetzt noch nicht geben.

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16.05 Uhr  Bis voraussichtlich 19 Uhr sind die Bahnverbingungen ab Puttgarden eingestellt. 

16 Uhr  Autos stehen immer noch am Fähranleger und warten. 

Nach einer Bombendrohung hat Scandlines am Mittwochmittag den gesamten Fährverkehr eingestellt.  Die Reederei stoppte gegen 12 Uhr die Fahrten aller sechs Fähren, die zwischen Puttgarden und Rödby verkehren.

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15. 45 Uhr Die Schleswig-Holstein steht im Belt zwischen Rödby und Puttgarden. Allerdings ohne Passagiere und Autos an Bord. 

15.30 Uhr In Rostock liegt die "Copenhagen" und wird durchsucht.

15 Uhr In Gedser wird die Fähre "Berlin" beladen und die Passagiere durften an Bord gehen.

Die Drohung sei per Telefon auf dänischer Seite eingegangen, so ein Polizeisprecher. Ein konkretes Schiff sei von dem Anrufer nicht genannt worden. Betroffen von der Drohung waren die Routen Puttgarden-Rödby und Rostock-Gedser, sagte Scandlines-Sprecherin Anette Ustrup Svends. Obwohl am Nachmittag mit der "Schleswig-Holstein" die erste Fähre den Hafen von Puttgarden verließ, sei von Entwarnung noch nicht zu sprechen, so die Polizei in Lübeck. In Puttgarden liegen zurzeit noch die Fährschiffe Kronprins Frederick und Prins Richard. Ein Polizeisprecher sagte, sie seien bereits entladen gewesen, als die Bombendrohung in Dänemark eingegangen sei. Die Schiffe sollten im Laufe des Nachmittags mit Sprengstoffspürhunden durchsucht werden.

„Bombendrohungen sind immer niederträchtig und widerwärtig, auch wenn sie sich als Fehlalarm herausstellen“. Mit diesen Worten reagiert Ostholsteins Landrat Reinhard Sager auf die Drohungen gegen die Reederei Scandlines. Der Kreis als zuständige Behörde für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz sei nicht berührt und verfüge über keine eigenen Erkenntnisse, sagte der Landrat nach Rücksprache mit der Integrierten Regionalleitstelle Süd der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und Stormarn. Es handele sich erkennbar um eine rein polizeiliche Lage. 

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Die dänische Polizei hatte am frühen Nachmittag getwittert, die Schiffe auf dänischer Seite seien zur Weiterfahrt freigegeben. „Die Polizei wird aber weiter vor Ort bleiben und weitere Untersuchungen in der Gegend und auf den Schiffen in Rødby und Gedser vornehmen“, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Evakuierung sei „still und ruhig und ganz ohne Dramatik“ vor sich gegangen.

Die Reederei Scandlines hatte gegen 12 Uhr die Fahrten aller sechs Fähren, die zwischen Puttgarden und Rödby verkehren, gestoppt. Die Fähre Schleswig-Holstein, die seit heute Mittag mit Passagieren, Autos und Lastwagen im Fehmarnbelt kreuzte, durfte gegen 14.30 Uhr in den bis dahin gesperrten Hafen von Puttgarden einlaufen. Das Küstenstreifenboot Fehmarn begleitete die Fähre.

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In Rödby lagen bis zum Nachmittag die "Deutschland", die "Prinsesse Benedikte" und die Gefahrgutfähre "Holger Danske".

In Puttgarden staute sich der Verkehr aufgrund der Situation massiv. Autos stehen in langen Schlangen am Fährhafen und warten auf weitere Informationen. Wer mag, kann umdrehen und bekommt das bezahlte Ticket erstattet. Wie und wann es weitergeht, können die vielen Helfer im Moment nicht sagen. Die Stimmung unter den Betroffenen ist aber ruhig und verständnisvoll.

Das Wasserschutzpolizeirevier Travemünde hat einen Führungsstab gebildet und prüft die weiteren Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der dänischen Polizei.

Problematisch ist zurzeit der Lkw-Verkehr auf der Anfahrt in Richtung Puttgarden. Die Ausweichparkplätze sind nahezu belegt. Ein weiträumiges Parken wird dringend empfohlen.

Informationen zu den Fähren im Hafen von Puttgarden bei "vesseltracker.de" 

fährhafen puttgarden 54.50123 11.226379
fährhafen puttgarden
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