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Norddeutschland Brände richten im Norden Schleswig-Holsteins Millionenschäden an
Nachrichten Norddeutschland Brände richten im Norden Schleswig-Holsteins Millionenschäden an
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11:28 31.07.2018
Oeversee: Feuerwehrmänner bekämpfen das Feuer in dem Hotel "Historischer Krug". Quelle: Sebastian Iversen/Nordpresse/dpa
Oeversee

Gleich zwei große Brände binnen weniger Stunden haben im Kreis Schleswig-Flensburg Millionenschäden angerichtet. Zunächst war der fast 500 Jahre alte „Krug“ in Oeversee (Kreis Schleswig-Flensburg) am Montag bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Nur rund 13 Kilometer davon entfernt rückten die Feuerwehrkräfte wenige Stunden später erneut zu einem Feuer aus. Eine Lagerhalle in Handewitt war in Brand geraten.

Die Ursache des Feuers im Hotel „Historischer Krug“ war am Dienstag weiter unklar. „Wir gehen von einem Millionenschaden aus“, sagte Polizeisprecher Christian Kartheus. Die Nachlöscharbeiten waren am Vormittag noch im Gange.

Das Feuer war am Montag ausgebrochen und hatte sich rasch auf das gesamte reetgedeckte Gebäude ausgeweitet. „499 Jahre Geschichte gehen in Flammen auf - zum zweiten Mal“, sagte Geschäftsführer Olaf Hansen-Mörck dem NDR Schleswig-Holstein Magazin. Durch den Brand gehe viel Herzblut verloren. „Trotzdem muss es weitergehen.“

Mit Baggern rissen Einsatzkräfte der Feuerwehr das Reet herunter, um an Glutnester zu gelangen. Die Kriminalpolizei wolle sich noch am Dienstag vor Ort informieren, sagte der Sprecher. Bei dem Feuer war niemand verletzt worden. Alle Hotel- und Restaurantgäste konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Wegen der Arbeiten war die Landesstraße 317 am Dienstag vormittag vor Ort weiter gesperrt. Eine Umleitung war eingerichtet.

Verletzt wurde niemand

Die Lagerhalle in Handewitt war am Montagabend aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten. Die 100 mal 30 Meter lange Halle war mit Sägespänen gefüllt. Sie gehört zu einem Holzhandel.

Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Löscharbeiten dauerten am Dienstagmorgen noch an. Die Polizei geht von einem Sachschaden im mindestens hohen sechsstelligen Bereich aus. Auch dort sei noch unklar, wann Brandermittler den Ort untersuchen können, sagte der Polizeisprecher.

dpa/LN

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