Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Bundesanwaltschaft übernimmt
Nachrichten Norddeutschland Bundesanwaltschaft übernimmt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:13 31.07.2017
Vor Edeka steht ein Bild der Männer, die den Messerstecher stellten.
Anzeige
Hamburg

Drei Tage nach der tödlichen Messer-Attacke eines abgelehnten Asylbewerbers in Hamburg-Barmbek hat die Bundesanwaltschaft „wegen der besonderen Bedeutung des Falles“ die Ermittlungen übernommen. Ein radikal-islamischer Hintergrund liege nahe, der 26 Jahre alte Angreifer habe sich aber wohl selbst radikalisiert, teilte die Karlsruher Behörde gestern mit. Anhaltspunkte für eine Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) oder einer anderen Gruppierung gibt es demnach nicht. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der 26-jährige Palästinenser bei seiner Festnahme gesagt haben soll, er wolle als Terrorist behandelt werden. Das füge sich in das Persönlichkeitsbild, bei dem neben dem Verdacht des Islamismus auch die psychischen Auffälligkeiten des Mannes immer wieder eine Rolle spielten. Zu den Ermittlungen gehört auch die Frage, warum der spätere Attentäter nicht vom sozialpsychiatrischen Dienst untersucht wurde, wie es der Verfassungsschutz zu Beginn des Jahres empfohlen hatte.

Die betroffene Edeka-Filiale hatte gestern erstmals nach dem Angriff wieder geöffnet. Es seien auch Kollegen, die am Freitag im Supermarkt waren, wieder im Einsatz, sagte Unternehmenssprecher Gernot Kasel.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Meteorologen haben im Juli in Niedersachsen Regen-Rekorde registriert. In manchen Orten sei gut dreimal so viel Niederschlag vom Himmel gefallen wie üblich, sagte ...

31.07.2017

Die Leistung wird vorerst auf 88 Prozent reduziert.

31.07.2017

Nach der irrtümlichen Festsetzung eines Busses mit Demonstranten der sozialistischen Jugendorganisation Die Falken beim G-20-Gipfel in Hamburg prüft die Staatsanwaltschaft Vorwürfe gegen Beamte.

31.07.2017
Anzeige