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Norddeutschland Cannabisprozess zieht sich: Neuer Aussetzungsantrag gestellt
Nachrichten Norddeutschland Cannabisprozess zieht sich: Neuer Aussetzungsantrag gestellt
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18:40 11.09.2018
Hanf-Pflanzen. Quelle: Oliver Berg/archiv
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Flensburg/Schleswig

Im Cannabisprozess gegen 13 Angeklagte ist am Dienstag ein weiterer Aussetzungsantrag gestellt worden. Es ist bereits der dritte Antrag dieser Art, mit dem sich die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Flensburg beschäftigen muss. Bisher ist an jedem der drei bisherigen Verhandlungstage ein solcher Antrag gestellt worden. Zunächst hatten Verteidiger eine Aussetzung beantragt, weil sie beanstandeten, ihnen seien Akten unvollständig zur Verfügung gestellt worden. Der Umfang des Akteninhalts rechtfertigt nach Ansicht des Gerichts eine Aussetzung jedoch nicht. Auch ein Antrag, zwei der bestellten Pflichtverteidiger wegen einer Interessenskollision von ihrer Aufgabe zu entbinden, wies die Kammer zurück.

Deswegen stellte ein Anwalt am Dienstag nun einen Befangenheitsantrag gegen die gesamte Kammer, wie ein Gerichtssprecher sagte. Darüber muss nun eine andere Kammer des Landgerichts entscheiden. Falls der Antrag abgelehnt wird, wird am Montag in zwei Wochen weiter verhandelt.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Hauptangeklagten vor, spätestens 2008 übereingekommen zu sein, gemeinsam mit anderen arbeitsteilig in größeren Mengen Cannabis anzubauen und zu verkaufen. Insgesamt wurden 210 Taten angeklagt. In den Jahren 2008 bis 2016 sollen fast 400 Kilogramm Cannabis produziert worden sein.

dpa/lno

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