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Norddeutschland Containerbrand: Feuerwehr flutet Schiffsladeraum
Nachrichten Norddeutschland Containerbrand: Feuerwehr flutet Schiffsladeraum
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15:15 02.09.2016
Auf dem am Terminal Burchardkai liegenden Schiff ist am Donnerstagmittag ein Feuer ausgebrochen. Um den Brand zu löschen, flutet die Feuerwehr jetzt das Innere des Schiffs. Quelle: dpa
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Hamburg

Der Brand auf dem Containerschiff im Hamburger Hafen wird für die Einsatzkräfte immer mehr zum Geduldsspiel. Am Freitagnachmittag begannen Spezialisten, den Laderaum des Schiffs zu fluten. „Wir gehen davon aus, dass irgendwann so viel Wasser im Schiffsrumpf ist, dass das Feuer einfach ausgeht“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zuvor waren mehrere Löschversuche gescheitert.

Bis zu 70 Prozent des Laderaums könnten geflutet werden, ohne dass das Schiff weiteren Schaden nehme. Die Maßnahme solle bis zum Abend dauern. Erst dann sei eine Neubewertung möglich.

In der Nacht zum Freitag hatten die Einsatzkräfte den Laderaum mehrfach mit Kohlendioxid begast, um dem Brand den Sauerstoff zu entziehen. So sollte den Einsatzkräften ein Vordringen zum Brandherd ermöglicht werden, einem Container im Bauch des Schiffes. „Das hat nicht funktioniert“, sagte ein Sprecher. Er kündigte an, dass sich der Einsatz noch auf das Wochenende ausdehnen könne.

Mit war der Container beladen ist, war noch unbekannt. Gefahrengut sei nicht in der Nähe des Feuers, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Was auf dem Schiff war, ist entweder nicht betroffen oder entladen worden.“

Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich der Brand bei einer Verpuffung während Schweißarbeiten an Bord des Schiffs. Dabei wurden drei Arbeiter verletzt. Seit Donnerstagnachmittag waren mehr als 300 Feuerwehrleute, mehrere Löschboote und Wasserwerfer im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Auseinanderbrechen des Schiffes zu verhindern. Das unter der Flagge Liberias fahrende Containerschiff „CCNI Arauco“ ist etwa 300 Meter lang und 48 Meter breit.

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