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Norddeutschland Dänen müssen nicht in die Radarfalle tappen
Nachrichten Norddeutschland Dänen müssen nicht in die Radarfalle tappen
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18:20 20.02.2016
Radarwarner zulässig: Temposünden sind teuer in Dänemark. Wer auf freier Landstraße mit Tempo 110 statt der zugelassenen 80 Stundenkilometer geblitzt wird, ist 2500 Kronen (gut 350 Euro) los. Entsprechend populär sind Radarwarner, zum Beispiel Smartphone-Apps, die vor Blitzern in der Nähe warnen. In Dänemark sind sie, anders als in Deutschland, auch rechtlich eindeutig zulässig. Das hat nach einem Bericht des Nachrichtendienstes Ritzau der dänische Verkehrssicherheitsrat festgestellt. Die Warner hätten ja auch den gewünschten Effekt der Tempoüberwachung: Dass langsamer gefahren, das geltende Tempolimit eingehalten wird. Der Verkehrssicherheitsrat empfiehlt lediglich, Apps zu nutzen, die akustisch vor Blitzern warnen. Weil sie den Fahrer nicht ablenken.

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aus Dänemark

Kinderbräute werden vom Partner getrennt: In dänischen Asylzentren lebende minderjährige Ehefrauen, so genannte Kinderbräute, werden von ihren oft deutlich älteren Ehemännern getrennt. Sie müssen in anderen Asylzentren untergebracht werden: Die minderjährige Frau in einem Lager für Minderjährige, der Ehemann in einen Zentrum für Erwachsene. Das hat Ausländer- und Flüchtlingsministerin Inger Støjbjerg (Venstre) angeordnet. Diese Trennung werde auch durchgesetzt, wenn die minderjährige Frau Mutter ist. Dass Asylbewerber unter 18 mit einem älteren Partner zusammenleben, sei nicht akzeptabel, erklärte die Ministerin in einer Pressemitteilung. Denn bei diesen Partnerschaften handle es sich meistens um Zwangsehen, sagte sie dem Nachrichtendienst Ritzau.

Dänemark ist zu klein: Mehr Wald, mehr wilde, freie Natur, mehr Biolandbau, aber auch mehr Platz für Windkraft- und Solaranlagen, mehr Flächen für nachwachsende Rohstoffe und für Freizeitaktivitäten: Rechnet man alle Wünsche dänischer Bürger, Institutionen und Interessengruppen für die nächsten Jahre zusammen, werden dafür 140 Prozent der Fläche Dänemarks benötigt. Das haben Forscher der Universität Aalborg jetzt ermittelt, berichten dänische Medien. „Das führt zu der Erkenntnis: Dänemark ist zu klein“, sagte der Forschungsleiter Professor Esben Munch Sørensen in einem Gespräch mit der Zeitung Politiken.

Millionenschwerer Scheidungsgewinn: Die frühere Prinzessin Alexandra, Ex-Ehegattin des dänischen Prinzen Joachim, kann sich auf einen Riesen-Gewinn freuen: Sie hat ihre prächtige weiße Villa im noblen Kopenhagener Stadtteil Ydre Østerbro zum Verkauf angeboten — für 25 Millionen Kronen (3,54 Millionen Euro), hat der mit dem Verkauf beauftragte Makler bestätigt. Das Anwesen mit 365 Quadratmetern Wohnfläche und einem gut 1100 Quadratmeter großen Grundstück war der 51-Jährigen anlässlich der Scheidung von Prinz Joachim im Jahr 2005 gratis und ohne Auflagen übertragen worden. Der jetzt beabsichtigte Verkauf steht vermutlich im Zusammenhang mit der erneuten Scheidung der Ex-Prinzessinvon ihrem zweiten Ehemann Martin Jørgensen. Ihr Name lautet nun Gräfin Alexandra Christina von Frederiksborg.

LN

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