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Norddeutschland Dänischer Frachter wieder frei
Nachrichten Norddeutschland Dänischer Frachter wieder frei
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21:14 11.10.2016
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Aarhus

. Nach der nächtlichen Bergung des vor der dänischen Ostseeküste auf Grund gelaufenen Frachters „Maestro Diamond“ untersuchen Taucher das Schiff auf Lecks. Zwar seien an dem Schiff, das mit Düngemitteln beladen ist, nur Beulen zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher des dänischen Joint Rescue Coordination Centre in Aarhus. „Es besteht kein Risiko für die Umwelt. Man will aber hundert Prozent sicher sein.“ Der Frachter unter der Flagge der Marschallinseln war von Litauen auf dem Weg nach New Orleans in den USA. In der Kadetrinne am Gedser Riff, einem schwierigen Seegebiet zwischen Dänemark und Deutschland, war er am Freitag steckengeblieben. In der Nacht zu gestern hatten drei Schlepper die 178 Meter lange „Maestro Diamond“ in einer mehrere Stunden dauernden Aktion befreit. Eine Gefahr für die Umwelt durch ausgelaufenes Öl oder verlorene Ladung bestand nicht. Auch die Crew sei wohlauf, sagte der Sprecher. Gestern Nachmittag kam das Schiff im dänischen Kalundborg Fjord an. Die Taucher brauchten voraussichtlich ein bis zwei Tage, um den Frachter auf Schäden zu untersuchen, sagte der  Sprecher. „Erst dann entscheidet sich, ob er seine Fahrt fortsetzen kann.“ Wieso das Schiff auf Grund gelaufen war, konnte er nicht sagen. Menschliches Versagen hatte das Joint Rescue Coordination Centre ausgeschlossen.

LN

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