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20:10 28.05.2018
Brüssel/Kiel

Die Siekerin würde ziemlich genau in das auch vom SPD-Landesvorstand und Stegner verkündete Konzept zur personellen und inhaltlichen Erneuerung der Partei passen: Sie ist 25 Jahre jung, Vize-Bundeschefin der Jusos, seit 2012 schon im Kreisvorstand der SPD- Stormarn aktiv und hat sich als Groko-Gegnerin auf dem Bundesparteitag einen Namen gemacht.

Könnte Stegner da überhaupt gegen die junge Kandidatin antreten? Will der 58-Jährige überhaupt nach Brüssel, wie es in Medienberichten heißt? Er selber wiegelt bereits ab. Seine Lebensplanung sehe anders aus. Auch im Landeshaus wird es für wahrscheinlicher gehalten, dass Stegner an seinem Fraktionsvorsitz im Landtag festhält. Bis 2022 wäre ihm dort die Rolle des Oppositionschefs sicher.

Tatsächlich sprechen sich aber immer mehr Genossen dafür aus, dass Stegner nach zahlreichen unter seiner Verantwortung verlorenen Wahlen seinen Posten als Landeschef räumt. Im April 2019 steht auf einem Parteitag die nächste Vorstandswahl an. Bislang hat er noch nicht erklärt, ob er nach zehn Jahren im Amt erneut antreten will. Die Vize-Fraktionschefin Serpil Midyatli stünde als Nachfolgerin bereit. Möglicherweise auch doch noch Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange. Als nächster SPD-Spitzenkandidat wird von vielen bereits Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer gehandelt.

wh

LN

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