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Norddeutschland Demonstration nach NSU-Prozess: Forderung nach Aufarbeitung
Nachrichten Norddeutschland Demonstration nach NSU-Prozess: Forderung nach Aufarbeitung
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08:32 14.07.2018
Ein Mann hält auf einer Demonstration ein Schild mit der Aufschrift "Verfassungsschutz zur Hölle!". Quelle: Daniel Reinhardt
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Hamburg

Wenige Tage nach dem Urteil im Münchner NSU-Prozess wollen Demonstranten heute in Hamburg erneut weitere Aufklärung der Morde der Rechtsterroristen fordern. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts hat unter dem Motto „Fünf Jahre NSU-Prozess - Kein Schlussstrich“ zu dem Protestzug aufgerufen. Er ist einer von zahlreichen ähnlichen Veranstaltungen in diesen Tagen bundesweit. Die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex müsse weitergehen, wollen die Teilnehmer am Hansaplatz im Stadtteil St. Georg fordern.

Dem rechtsterroristischen NSU werden von 2000 bis 2007 zehn Morde zugerechnet - an Kleinunternehmern ausländischer Herkunft und an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn. Eines der Opfer war der 31-jährige Süleyman Taşköprü, der 2001 im Lebensmittelgeschäft seiner Familie in Hamburg-Bahrenfeld erschossen wurde. Am Mittwochvormittag war die Hauptangeklagte Beate Zschäpe im NSU-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

dpa/lno

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