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Norddeutschland Die „Stettin“ kann nicht mehr auslaufen
Nachrichten Norddeutschland Die „Stettin“ kann nicht mehr auslaufen
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22:13 14.08.2017
Der Dampfeisbrecher „Stettin“ liegt derzeit im Fischereihafen Rostock. Nach seinem Unfall mit einer finnischen Frachtfähre bei der Hanse Sail ist das Museumsschiff nicht mehr fahrbereit. Quelle: Foto: Wüstneck/dpa
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Rostock

. Der historische Dampfeisbrecher „Stettin“ ist nach dem Zusammenstoß mit einer finnischen Fähre am Sonnabend während der „Hanse Sail“ in Rostock nicht mehr fahrbereit. Das Traditionsschiff aus Hamburg liege nun im Rostocker Fischereihafen und könne diesen Platz aus eigener Kraft nicht verlassen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Der Unfall hatte sich während einer Ausfahrt mit Gästen ereignet. Dabei waren nach Polizeiangaben zehn Mitreisende leicht verletzt worden, drei von ihnen mussten ärztlich behandelt werden. Die Ursache ist noch unklar.

Der Rumpf des Schiffes ist den Angaben zufolge auf etwa zwei Metern Länge aufgeschlitzt. Das tiefste Ende liege nur 60 Zentimeter über der Wasserlinie, sagte ein Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft (BG) Verkehr. Die Genossenschaft habe das Schiff noch am Sonnabend besichtigt und Sicherheitsauflagen erteilt.

Wegen der historischen Bauart des genieteten Schiffrumpfs könne nur eine Hamburger Spezialwerft den Schaden reparieren, hieß es bei der Polizei. Wenn die „Stettin“ nach Hamburg wolle, brauche sie dafür eine Schleppgenehmigung der Berufsgenossenschaft Verkehr, sagte der BG-Mitarbeiter. Bisher sei aber kein Antrag gestellt worden. Auch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) habe Ermittlungen aufgenommen, erklärte ein Sprecher. Es seien Positionsdaten und Radaraufzeichnungen gesichert worden. Der Vorfall werde in der Kategorie „Wenig schwerer Seeunfall“ geführt.

LN

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