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Norddeutschland Doch kein Kampfsportler-Einsatz gegen Dealer im Schanzenpark
Nachrichten Norddeutschland Doch kein Kampfsportler-Einsatz gegen Dealer im Schanzenpark
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14:29 28.09.2018
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei. Quelle: Stefan Puchner/archiv
Hamburg

Den von einem Hamburger Rechtsanwalt und CDU-Bezirkspolitiker angekündigten Einsatz einer Kampfsportler-Truppe gegen Drogendealer im Schanzenpark soll es nun doch nicht gegen. Christian Abel habe deutlich gemacht, dass er die Pläne nicht weiter verfolge, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Zuvor hatte der NDR über den Rückzieher berichtet.

Abel sei zu einem Gespräch ins örtliche Kommissariat gebeten worden, nachdem er in einem Zeitungsinterview eine Aktion von „32 durchtrainierten Freiwilligen“ gegen die offene Drogenszene im Schanzenpark und Festnahmen nach „Jedermannsrecht“ angekündigt hatte. In dem Gespräch habe er konkrete Pläne bestritten und angegeben, falsch verstanden worden zu sein, sagte die Polizeisprecherin.

Abel war nach der Veröffentlichung des Artikels in der vergangenen Woche scharf kritisiert worden. Justizsenator Till Steffen (Grüne) sprach von einer „Schwachsinnsidee“.

dpa/lno

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