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Norddeutschland EU prüft Förderung für den Fehmarnbelttunnel
Nachrichten Norddeutschland EU prüft Förderung für den Fehmarnbelttunnel
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18:20 20.02.2016

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc will im nächsten Jahr entscheiden, ob die Verzögerung beim Bau des Fehmarnbelttunnels Einfluss auf die Fördervergabe der Europäischen Union hat. Das berichtet das „Flensburger Tageblatt“. Es zitiert einen Kommissionssprecher. Danach will Bulc in der Mitte der Förderperiode 2016 bis 2019 „eine Halbzeitbilanz“

ziehen.

589 Millionen Euro Fördergeld aus Brüssel sind in Gefahr, weil die Dänen frühestens zum Ende der Förderperiode mit dem Bau des Tunnels zwischen Puttgarden und Rødby beginnen, möglicherweise sogar später (die LN berichteten). Die EU folgt bei der Vergabe ihrer Förderung grundsätzlich der Regel „Use it or lose it“ (nutze es, oder verliere es).

Die dänische Regierung setzt auf ein großzügiges Entgegenkommen der EU. Davon geht selbst Tunnel-Gegnerin Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein, aus. Der EU-Haushälter Reimer Böge (CDU) warnt davor, in Panik zu verfallen. Das Förderprogramm werde ab 2020 fortgeführt. Die Planer von Femern A/S verwiesen darauf, dass der Belttunnel in der Priorität der EU weiter unter den Top Ten rangiere. Offen bleibt indes, wie groß die Geldspritze in der nächsten Förderperiode ausfällt. ctö

LN

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