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Norddeutschland Einbeck führt eigene Währung ein
Nachrichten Norddeutschland Einbeck führt eigene Währung ein
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20:47 07.02.2018
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Einbeck. Viele Versuche mit regionalen Währungen sind längst Geschichte, die 33 000-Einwohner-Stadt Einbeck in Südniedersachsen unternimmt nun dennoch einen eigenen Anlauf: Dort soll es ab März eine neue Währung geben. Das Regionalgeld mit der Bezeichnung „Einbecker Zehner“ soll zum Bezahlen in heimischen Geschäften und anderen Einrichtungen verwendet werden können, kündigte Bürgermeisterin Sabine Michalek an. Sie hofft, dass sich möglichst viele Geschäftsleute beteiligen. Ziel des einem Gutscheinsystem entsprechenden Regionalgeldes ist es, Kaufkraft in der Stadt zu halten, erklärt die CDU-Politikerin.

Bei dem „Einbecker Zehner“ werde es sich um einen fälschungssicheren Schein handeln, der einem Geldschein ähnele, sagte Janina Regenhardt von der für das Projekt verantwortlichen Stadtmarketing-Gesellschaft. Das Regionalgeld könne ab dem 19. März bei verschiedenen Banken und Einrichtungen erworben werden. Die Einbecker Währung kann dann in den beteiligten Geschäften wie ein normaler Euro-Schein verwendet werden.

Die Bundesbank warnt, dass Regionalwährungen erhebliche Kosten für Verbraucher, den regionalen Handel und die Volkswirtschaft insgesamt verursachten. Die regionale Abschottung durch lokale Währungen führe zu höheren Preisen und behindere den überregionalen Handel.

LN

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