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Norddeutschland Elbtower: Hamburgs nächster Prestigebau
Nachrichten Norddeutschland Elbtower: Hamburgs nächster Prestigebau
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23:30 08.02.2018

Das schlanke, weiße Hochhaus werde ein großer Gewinn für Hamburg und seine Menschen, sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) gestern bei der Vorstellung des Projektes. „Ich bin begeistert von dem Entwurf der Architekten“, sagte Scholz. „Es ist ein Meisterentwurf.“ Der private Investor Signa Prime Selection AG (Innsbruck) wird 700 Millionen Euro in den Bau investieren, einschließlich Grundstückskauf und Planungskosten. Hinter Signa stehen der österreichische Unternehmer René Benko sowie weitere große Investoren wie die RAG Stiftung aus Essen, der LVM Versicherungskonzern aus Münster, der Unternehmensberater Roland Berger und das Family Office von Ex-Formel-1-Weltmeister Niki Lauda. Zur Signa- Gruppe gehören Immobilien wie das KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und in Hamburg Alsterhaus und die Alsterarkaden.

Entworfen hat das Hochhaus das Büro des Londoner Star-Architekten David Chipperfield. Er ging als Sieger aus einem neunmonatigen Auswahlverfahren hervor. Chipperfield hat eine Vielzahl von preisgekrönten Projekten rund um den Globus verwirklicht. Mit dem Bau des Elbtowers soll 2021 begonnen werden; die Fertigstellung ist für 2025/26 vorgesehen. „Die städtebauliche Geste ist eine Hinausreichung zur Elbphilharmonie hin“, sagte Designdirektor Christoph Felger. Das Hochhaus wird von den Landungsbrücken in einiger Entfernung sichtbar sein, aber nicht das von Kirchen und dem Rathaus geprägte Stadtbild der Innenstadt beeinflussen.

An den Elbbrücken entstehen 70 000 Quadratmeter Büroflächen, auf denen rund 3000 Menschen arbeiten könnten. Geplant sind ein Hotel und halböffentliche Publikumsflächen, etwa Einzelhandel, Gastronomie oder Fitness-Center. Das ist aber noch nicht ausgeplant.

Mit einer Höhe von 235 Metern wird der Elbtower mehr als doppelt so hoch wie die Elbphilharmonie mit 110 Metern. Sie ist bislang das höchste Gebäude in Hamburg, abgesehen von Bauwerken wie dem Fernsehturm, Sendemasten, Kraftwerks- und Industriekaminen oder Windkraftanlagen. Auch die Kirchtürme und der Turm des Rathauses sind mit 112 bis 148 Metern höher als die Elbphilharmonie. Unter den europäischen Wolkenkratzern würde sich der Elbtower ungefähr auf Platz 20 einsortieren.

LN

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