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Norddeutschland Empfehlungen an die Politik: „Geht raus zu Eurem Volk!“
Nachrichten Norddeutschland Empfehlungen an die Politik: „Geht raus zu Eurem Volk!“
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22:10 12.01.2017
Lübeck

Die Wahlen 2017 werfen ihre Schatten voraus. Da hatte manch einer der illustren Gäste beim Neujahrsempfang einen flotten Spruch auf der Lippe.

„Frau Merkel bleibt Kanzlerin, die SPD an der Regierung beteiligt“, prophezeit Lübecks scheidender Bürgermeister Bernd Saxe. Albig bleibe Ministerpräsident in Kiel. Aber: „Meine Prognosen vor einem Jahr haben sich nur zu zwei Dritteln bewahrheitet.“ Ach ja, der Ausgang der Bürgermeisterwahl in Lübeck werde sehr knapp.

Bernd Jorkisch, Honorarkonsul von Finnland: „Ein Superwahljahr ist gestartet, es geht um sehr viel, und es bleibt zu hoffen, dass die politischen Attacken nicht ausufern.“

Ralf Stegner (SPD) strotzt vor Optimismus: „Wir können das. Wir wollen das. Wir machen das."

Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck, appelliert an die Politriege in Kiel: „Liefert euch einen Wahlkampf, der zeigt, wie sich Parteien unterscheiden. Liefert euch einen Wahlkampf, der bei der Problemen der Menschen in Schleswig-Holstein ansetzt und einzelne Personen nicht beschädigt.“

Ex-Ministerpräsident Björn Engholm: „Ich wünsche mir, dass die Politiker ihre Arbeitsstuben verlassen und sich unters Wahlvolk mischen. Die Brücke zum Volk muss wiederhergestellt werden. Ein solcher Lückenschluss kann viel inneren Frieden wiederherstellen.“

Kirsten Fehrs, Bischöfin für Hamburg und Lübeck: „Ich erhoffe mir differenzierte Argumente statt populistischer Vereinfachungen. Demokratie lebt vom inhaltlichen Streit, aber auch davon, dass sich die Beteiligten respektieren."

Reinhard Sager (CDU), Landrat von Ostholstein: „Gerade jetzt brauchen wir in unserer Gesellschaft Zusammenhalt und eine starke Demokratie, die die Werte des Grundgesetzes zum Maßstab hat. Wer sich wie viele rechte und linke Populisten damit schwer tut, gehört nicht in die Parlamente."

Christoph Andreas Leicht, Hansapark Sierksdorf: „Ich wünsche mir Gelassenheit und Selbstbeherrschung gegenüber Ereignissen, die wir nicht beeinflussen können, zugleich Vorausdenken und leidenschaftliches Eintreten für unsere Wertegemeinschaft.“

Michael Thomas Fröhlich, Hauptgeschäftsführer der UV Nord: „Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist vorbei! Das Wahljahr eröffnet der Politik die Chance, deutlich zu machen, wie sehr ihr der Mittelstand am Herzen liegt.“

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne): „Ich wünsche mir immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Für mein eigenes Segelboot und für die Schiffskredite, für die das Land Verantwortung trägt.“

Daniel Günther, CDU-Landes- und Fraktionschef: „Die Zeit des Schönredens ist 2017 endlich vorbei. Ab dem 7. Mai gilt: Anpacken statt Rumschnacken.“

„Wir sehen uns wieder zum Neujahrsempfang 2018“, sagt Albigs Kabinettsmitglied Reinhard Meyer (SPD). „Denn ich gehe davon aus, dass der Wirtschaftsminister auch im kommenden Jahr wieder eingeladen wird. Oder?“ ctö

SPD

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