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Norddeutschland Endspurt bei Bergungsarbeiten im Nord-Ostsee-Kanal
Nachrichten Norddeutschland Endspurt bei Bergungsarbeiten im Nord-Ostsee-Kanal
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20:30 05.11.2013
Wird in den Brunsbütteler Hafen gezogen: Der schwer beschädigte Frachter „Siderfly“. Quelle: dpa
Brunsbüttel

Der Nord-Ostsee-Kanal soll ab heute wieder für alle Schiffe offen sein. Eine Woche nach der Kollision von zwei Frachtern bei Brunsbüttel ist die Unfallstelle endlich geräumt. Damit bleibt den Kapitänen der teure Umweg um die Nordspitze Dänemarks erspart.

Zwei Schlepper sollen den leckgeschlagenen Düngemittelfrachter „Siderfly“ noch in der Nacht in den Brunsbütteler Hafen ziehen, sagte gestern ein Sprecher des Havariekommandos.

Eine Woche nach der Havarie sei das Schiff wieder schwimmfähig. Die riesigen Löcher im Rumpf der „Siderfly“ wurden für die Schlepp-Tour nicht abgedichtet. Die Leistung der Pumpen reiche aus, um das Schiff schwimmfähig zu halten, hieß es. Während des Schleppvorgangs blieb der Kanal in dem betroffenen Bereich gesperrt.

Am 28. Oktober waren zwei Frachter auf dem Nord- Ostsee-Kanal zusammengestoßen. Bei der Kollision wurde die „Siderfly“ so schwer beschädigt, dass sie zu sinken drohte. Der Frachter hat Harnstoff-Kristalle geladen — ungiftige Pellets, die als Dünger genutzt werden. Schuld an der Kollision war vermutlich der Gastanker „Coral Ivory“, sagte der Itzehoer Oberstaatsanwalt Uwe Dreeßen. Der Gastanker war mit 4030 Tonnen Ammoniak auf dem Weg nach Finnland. Seine Laderäume blieben unbeschädigt.

LN

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