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Norddeutschland Ermittlungen nach Attacke von Neonazis
Nachrichten Norddeutschland Ermittlungen nach Attacke von Neonazis
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21:16 16.09.2013

Ein fremdenfeindlicher Angriff auf eine Hamburger Schulklasse in der Sächsischen Schweiz hat laut einem Zeitungsbericht möglicherweise gravierendere Folgen als bisher bekannt. Das „Hamburger Abendblatt“ berichtete gestern, ein 15 Jahre alter Schüler habe bei der Attacke in der Bad Schandauer Jugendherberge einen Kieferbruch und eine Augenhöhlenbodenfraktur erlitten.

Die sächsische Polizei hatte bislang lediglich von leichten Verletzungen gesprochen. Der Schüler hat dem Bericht zufolge einen chinesischen Vater. Der Vorfall ereignete sich bereits am 7. September.

Die Angreifer wurden noch nicht gefasst.

„Nach unserer bisherigen Kenntnis erlitt der 15-Jährige leichte Schlagverletzungen“, sagte eine Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) zur Extremismusbekämpfung. Die Zeitung berichtete dagegen, der Junge habe in Hamburg operiert werden müssen, sein gebrochener Kiefer sei mit einer Titanplatte stabilisiert worden. OAZ-Sonderermittler sollen nun in Hamburg und Bad Schandau „umfangreich ermitteln“, wie die Sprecherin sagte. Schüler, Lehrer und Zeugen sollten befragt werden. Das OAZ hat die Ermittlungen aufgenommen, weil bei der brutalen Attacke gegen den Jungen fremdenfeindliche Parolen gegrölt worden sein sollen.

LN

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