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Norddeutschland Experte schließt Gorleben als Endlager aus
Nachrichten Norddeutschland Experte schließt Gorleben als Endlager aus
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23:14 29.06.2016

Ein Mitglied der Endlagerkommission hat den niedersächsischen Salzstock Gorleben als künftiges Atommüll-Endlager ausgeschlossen. „Ich bin der Meinung: In einem wirklich fairen Verfahren, das auf rein wissenschaftlichen Kriterien basiert, wird Gorleben ausscheiden“, sagte der Geologe Ulrich Kleemann. „Man wird feststellen, dass es besser geeignete Standorte gibt. Für mich ist Gorleben verbrannt.“

Eine Kommission des Bundestages hatte die Kriterien für die Suche nach einem sicheren Standort zur Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll festgelegt. Der Abschlussbericht der Endlagerkommission lässt aber offen, in welchem Bundesland die abgebrannten Brennelemente letztlich bleiben sollen. Kleemann glaubt an die Entscheidung über ein Endlager bis 2031 und eine Inbetriebnahme im Jahr 2050.

LN

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