Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Familiennachzug: Heße fordert Erleichterung
Nachrichten Norddeutschland Familiennachzug: Heße fordert Erleichterung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:13 26.09.2017
Anzeige
Hamburg

/Fulda. Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat sich dafür ausgesprochen, Flüchtlingen in Deutschland den Familiennachzug zu erleichtern. „Menschen leben sich nun einmal viel besser in einer neuen Umgebung ein, wenn sie die nahen Familienangehörigen bei sich haben und nicht ständig um deren Wohlergehen in fernen Bürgerkriegsgebieten bangen müssen“, sagte Heße. Familiennachzug diene der Integration. Deswegen sei „manches gewonnen, wenn Deutschland von seiner sehr restriktiven Haltung gegenüber dem Familiennachzug abrückte“.

Heße ist Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen. Die DBK hält bis Donnerstag ihre Herbstvollversammlung in Fulda ab.

Die AfD fordert in ihrem Wahlprogramm unter anderem, die Einreise von Schutzsuchenden durch diverse Schritte – unter anderem sofortige Grenzschließung und eine Abschottung auch mit Zäunen – drastisch zu reduzieren und eine „Null-Zuwanderung“ zu erreichen. Sie plädiert außerdem für Asylrechtsverschärfungen und eine „jährliche Mindestabschiebequote“.

Nach den Worten von Heße ist entscheidend, dass die Flüchtlinge Chancen bekommen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. „Kaum jemand will nur passiver Empfänger irgendwelcher Sozialleistungen sein. Fast alle wollen etwas leisten und sich selbst beweisen.“ Um die Flüchtlinge gut zu integrieren, komme es nun auf Bildung und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt an.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Kieler Dreierbündnis ist für Abgeordnete von Union, FDP und Grünen im Bundestag so etwas wie ein Hoffnungsanker: Jamaika kann gelingen. Die Erfahrungen der Abgeordneten aus dem Norden sind besonders gefragt.

26.09.2017

18 Monate Haft auf Bewährung.

26.09.2017

Noch ein Personalwechsel bei der FDP: Auch Kiels Sozialminister Heiner Garg (51) gibt sein Landtagsmandat auf. Jan Marcus Rossa (53) aus Dassendorf im Herzogtum Lauenburg rückt für ihn ins Parlament nach. Damit stellt sich die FDP-Fraktion für die Nach-Kubicki-Ära ab Dezember auf.

26.09.2017
Anzeige