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Fehlende Scheu: Wolf „Kurti“ vorsichtshalber getötet

Hannover/Munster Fehlende Scheu: Wolf „Kurti“ vorsichtshalber getötet

„Problemwolf“ Kurti hat sich zu oft verdächtig gemacht. Immer wieder näherte sich der Wolf Menschen, biss sogar einen Hund. Nun hat das Umweltministerium reagiert: Kurti ist tot.

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Ein Wolf liegt am 29.10.2015 im Wisentgehege in Springe in der Region Hannover (Niedersachsen). 

Quelle: dpa

Hannover/Munster.  Ein zu wenig Scheu vor Menschen zeigender Wolf ist in Niedersachsen getötet worden. Das „Kurti“ genannte Tier aus dem Munsteraner Rudel sei am Mittwochabend im Heidekreis abgeschossen worden, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag mit. Der Wolfsrüde hatte sich in den vergangenen Tagen Menschen bis auf wenige Meter genähert und soll zudem einen Hund gebissen haben. „Darum sind in dieser Situation Maßnahmen zur Gefahrenabwehr notwendig“, erklärte die niedersächsische Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz.

Ursprünglich hatte der Wolf mit der Kennung MT6 in ein Gehege in Springe gebracht werden sollen. Kottwitz hatte angekündigt, den Wolf nur im äußersten Notfall töten zu lassen. Die Entscheidung, das Tier nicht in das Gehege zu bringen, sei dann in Abstimmung mit dem neuen Wolfsberatungszentrum auf Bundesebene gefallen, teilte das Ministerium mit.

Mitte Februar war Kurti einer Spaziergängerin mit Kinderwagen und Hund hinterhergelaufen. Am Wochenende wurde im Landkreis Celle der angeleinte Hund einer dreiköpfigen Familie von einem Wolf mit Sendehalsband gebissen. Das Ministerium machte Kurti verantwortlich, weil es nur zwei Wölfe mit Peilsender in Niedersachsen gibt - und Kurti einer davon war.

Von der Landesjägerschaft gab es Unterstützung für die Entscheidung, den Rüden zu töten. „Aus unserer Sicht ist die Entscheidung für eine letale Entnahme richtig“, sagte Sprecher Florian Rölfing in Hannover. „Eine dauerhafte Unterbringung des Wolfes in einem Gehege wäre aus Tierschutzsicht fragwürdig gewesen. Ein in Freiheit aufgewachsenes Wildtier wie der Wolf wird sich an eine Gehegesituation nicht gewöhnen.“ Auch der Naturschutzbund zeigte Verständnis.

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