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Fehmarnbelt: Das meinen die Leser

Lübeck Fehmarnbelt: Das meinen die Leser

Die Schienentrasse im Hinterland des geplanten Dänen-Tunnels löst heftige Diskussionen aus.

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Bürger demonstrieren in Scharbeutz gegen die Pläne der Bahn.

Quelle: Foto: Düvel-Veen

Lübeck. Der geplante Fehmarnbelttunnel und das Verhalten der Deutschen Bahn wird von LN-Lesern kontrovers diskutiert:

Zwei Fronten prallen aufeinander!

Zu: „Ein irrsinniges Großprojekt“, LN vom 25.08.13:

Dieses Großprojekt hat eine ganze Region wachgerüttelt. Rechtzeitig merkte die Ostholsteiner Bevölkerung, dass hier etwas ganz gehörig im Argen liegt. Für eine permanente Verbindung zum Kontinentaleuropa muss einfach mehr getan werden. Halbherzig und von Restriktion beherrscht plant man auf bundesdeutscher Seite. Und somit auf Kosten der betroffenen Bevölkerung. Das „Schutzgut Mensch“ geht vor dem Schutzgut Natur!

Hans Pohl, Neustadt Bahn muss sich an strenge Vorgaben halten Zu: „IHK trifft Kritiker“, LN vom 29. 08.13:

Der Eingangssatz von IHK-Präses Frau Kühn ließ ein klein wenig Hoffnung aufkommen. Aber spätestens der Schlusssatz von Hauptgeschäftsführer Schöning deutet doch sehr auf „Basta-Mentalität“. Wenn dort zwei Bürgermeister und die IHK sich beklagen, dass das Gutachterwesen der Bahn nur dessen Position stärke, dann wird schlichtweg ignoriert, dass die Bahn sich bei den Abwägungsprozessen der verschiedenen Schutzgüter an strenge gesetzliche Vorgaben zu halten hat. Täte sie dies nicht und würde die Bewertung beliebig einem Wunschkonzert gleich vornehmen, dann wäre das Verfahren angreifbar und es würde mit Sicherheit zu Klageverfahren kommen.

Bernhard Markmann, Sierksdorf Bahn enttarnt sich als Gegnerin Ostholsteins Zu: „Mit menschlichen Schicksalen darf man nicht taktieren“, LN vom 27.08.13:

Wie erwartet legt die Bahn jetzt eine neue, selbst gebastelte Analyse vor, wonach der Ausbau der Bestandstrasse für die Hinterlandanbindung von ihr bevorzugt wird. Das ist genau das, was sie immer wollte. Damit stellt sie sich gegen die Mehrheit der Trassen-Anwohner und enttarnt sich als Gegnerin Ostholsteins. Was schert sie die fast 9000 Eingaben der Betroffenen? Was kümmert sie die Gesundheit der Bevölkerung? Was geht sie die Schlafstörungen der Menschen an? Was bedeutet für sie der Niedergang des Tourismus an der Lübecker Bucht? Man muss sich fragen, was die Aussagen der Deutschen Bahn überhaupt noch wert sind.

Gunther Blohm, Neustadt

Monsterprojekt muss neu bewertet werden Zum Kommentar „Entzweite Partei“,

LN vom 25.08.13:

Der Kommentator unterstellt den Bürgerinitiativen, sie hätten schon längst die feste Beltquerung akzeptiert und seien auf der Suche nach dem kleinsten Übel bei der Hinterlandanbindung. Darum sei es hier noch einmal deutlich gesagt: Wir bestehen auf der Einhaltung des Staatsvertrages und fordern die unvermeidbare Neubewertung des Monsterprojektes.

Hajo Nötzel, Ölendorf

2+1-Variante war von Anfang an eine Illusion Zu: „Empörung über Bahn-Rückzieher“,

LN vom 30.08.13:

Ich bin ein wenig überrascht über die Reaktionen auf die Bekanntgabe der Bahn, die 2+1-Variante nicht offiziell im Raumordnungsverfahren zu berücksichtigen. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, kann nichts anderes erwartet haben. Die 2+1-Variante ist von Anfang an eine Illusion, geschürt von Kreis und Land, um Ruhe ins Verfahren zu bekommen. Die versprochene Wirkung allerdings wurde erzielt. Es war in letzter Zeit schön ruhig, nachdem Bahnchef und Ministerpräsident 2+1-predigend unterwegs waren.

Michael Bonne, Roge

LN

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