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Norddeutschland Feiertag: DGB drückt aufs Tempo
Nachrichten Norddeutschland Feiertag: DGB drückt aufs Tempo
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20:10 09.01.2018
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Kiel

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert die Landtagsparteien in Kiel zu mehr Tempo bei der Einführung des Reformationstages als dauerhaftem Feiertag auf. „Die Wirtschaft braucht Planungssicherheit und einige Monate Vorlauf, bevor der neue Feiertag eingeführt wird“, sagt der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn. Die Fraktionen sollten über den neuen gesetzlichen Feiertag spätestens im April im Landtag abstimmen. „Es gibt eine klare Mehrheit in Schleswig-Holstein für den neuen Feiertag – nun muss endlich eine Zeitschiene gelegt werden.“ Der FDP wirft Polkaehn vor, dabei innerhalb der Jamaika-Koalition als Bremsklotz aufzutreten – tatsächlich haben sich die Liberalen bislang noch nicht für einen neuen Feiertag ausgesprochen. Die CDU hingegen fordert einen „zusätzlichen christlichen Feiertag gemeinsam im Verbund der norddeutschen Länder“ – in Niedersachsen ist der Reformationstag bereits beschlossene Sache, Bremen will sich anschließen, in Mecklenburg-Vorpommern ist er bereits frei. Die SPD hat schon einen entsprechenden Landtagsantrag vorgelegt. Die Grünen sprechen sich bislang für den Frauentag am 8. März als Feiertag aus.

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