Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Explosionen bei Feuer in Autowerkstatt
Nachrichten Norddeutschland Explosionen bei Feuer in Autowerkstatt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:40 10.01.2019
Die Feuerwehr musste besonders vorsichtig vorgehen, brennende Gummireifen führten zu der schwarzen Rauchsäule. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Quelle: Maria Nyfeler
Wasbek/Neumünster

 Am Donnerstagnachmittag war über Neumünster auch noch Kilometer entfernt eine riesige, schwarze Rauchwolke zu sehen. Sie zog von Wasbek über die A7 bis nach Neumünster, überall roch es stark verbrannt.

In einer Autowerkstatt war ein Feuer, wahrscheinlich bei Schweißarbeiten, ausgebrochen. Sechs Freiwillige Feuerwehren aus dem Kreis Rendsburg Eckernförde sowie die Berufsfeuerwehr Neumünster rückten für die Löscharbeiten an.

Gasflaschen lagerten in der Werkstatt

Da in dem Gebäude Gasflaschen lagerten, kam es zu mehreren kleinen Explosionen. Die Feuerwehr musste besonders vorsichtig vorgehen; brennende Gummireifen führten zu der schwarzen Rauchsäule. Zwei Personen, die sich auf dem Gelände aufgehalten hatten wurden leicht verletzt.

 Mehrere Anwohner und Passanten beobachteten aus der Ferne die Löscharbeiten und waren sichtlich geschockt über das Ausmaß des Feuers. Die Feuerwehrmänner löschten mit Hilfe der Drehleiter und unter schwerem Atemschutz.

Klicken Sie hier, um weitere Fotos von dem Brand zu sehen, der sich am 10. Januar 2019 in einer Autowerkstatt in Neumünster ereignet hat.

Autos verbrannten bei dem Feuer

Das Feuer konnte schnell kontrolliert werden, jedoch entstand an der Halle Totalschaden. Auch zahlreiche Gegenstände, wie zum Beispiel PKW, die auf dem Hof lagerten, verbrannten.

Die Löscharbeiten dauerten über mehrere Stunden, die Durchfahrt im Industriegebiet war gesperrt. Über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt, sie wird, genau wie die Brandursache ermittelt.

 Vor Ort waren circa 110 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter die Technische Einsatzleitung und die Organisatorische Leitung, dazu die Polizei und der Rettungsdienst, sowie Notarzt.

RND/Maria Nyfeler

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

«Ihr sucht mich - hier bin ich» - ein Tatverdächtiger hat in Neumünster sich bei der Bundespolizei gestellt. Er wurde von der Kieler Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags gesucht.

10.01.2019

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) lässt sich Zeit bei der Frage nach Sonderzahlungen für Beamte: "Wo wir beim Weihnachtsgeld am Ende landen, wissen wir heute nicht."

10.01.2019

Der Messer-Angreifer von Kücknitz versuchte, sich am ersten Prozesstag zu entschuldigen. Er sah sich von Laserstrahlen verfolgt.

10.01.2019