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Norddeutschland Film soll Image der Finanzverwaltung aufpeppen
Nachrichten Norddeutschland Film soll Image der Finanzverwaltung aufpeppen
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21:15 17.03.2016
„Mein Papa ist Finanzbeamter“: Szene aus dem neuen Imagefilm des Kieler Finanzministeriums.

„Mein Papa macht, dass Schwimmbäder gebaut werden, dass wir bald zum Mond fliegen können und dass wir bald eine neue Turnhalle bekommen.“ — „Boah, ist der etwa der König?“, fragt ein Junge das Mädchen zurück. „Nein, mein Papa ist Finanzbeamter.“

Mit zwei solchen Imagefilmen will das Kieler Finanzministerium sein eigenes Ansehen und das seiner Mitarbeiter aufpeppen. Gestern wurden sie in Kiel vorgestellt, stehen auf der schleswig-holstein.de-Seite der Staatskanzlei. Die jungen Schauspieler sind Mitarbeiter-Kinder. Das Drehbuch wurde von Beamten im Ministerium verfasst. Fünf Filmchen anderer Ministerien gibt es auf der Seite bereits, so sieht es das Konzept für die neue Landes-Homepage vor. Die sechs Filme haben 25881 Euro gekostet, heißt es. Dazu kam eine Videoschulung für die Mitarbeiter der Internetredaktion der Staatskanzlei über 3905,50 Euro.

Bei Teilen der Landeshaus-Opposition kommt die nicht eben billige Imagekampagne allerdings gar nicht gut an — zumal Grünen-Finanzministerin Monika Heinold erst Anfang der Woche neue Extra-Schulden von über 285 Millionen Euro alleine für 2017 angekündigt hat. „Da bekommt der Begriff ,Bullerbü-Koalition‘ eine ganz neue Bedeutung“, sagt der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Heiner Garg.

Von wh

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