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Norddeutschland Fischsterben: Mitarbeiter vor Gericht
Nachrichten Norddeutschland Fischsterben: Mitarbeiter vor Gericht
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20:10 30.10.2017
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Pasewalk

. Zwei Jahre nach dem Fischsterben in der Peene bei Anklam (Kreis Vorpommern- Greifswald) beginnt an diesem Donnerstag die strafrechtliche Aufarbeitung. Vor dem Amtsgericht Pasewalk müssen sich drei Männer aus dem Bioethanolwerk Anklam wegen des Verdachts der fahrlässigen Gewässerverunreinigung verantworten, sagte gestern ein Sprecher des Amtsgerichts. Sie sollen laut Staatsanwaltschaft dafür verantwortlich sein, dass bei Inspektionsarbeiten an den Anlagen 2015 mehr als 112 000 Liter Ethanol über ein Rohrsystem der Zuckerfabrik, zu der das Werk gehört, in die Peene flossen.

Dadurch sollen 18 Tonnen Fisch verendet sein. Laut Umweltministerium wurden 4,4 Tonnen tote Fische geborgen, die an Alkoholvergiftung verendet waren. Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) sah die Umwelt durch den Vorfall aber „nicht nachhaltig geschädigt“. Die Natur habe den Alkohol schnell abgebaut, hieß es auch vom Landkreis. Die Zuckerfabrik – größter Arbeitgeber der Region – entschuldigte sich für den Vorfall und engagiert sich inzwischen auch im Naturtourismus.

LN

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