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Norddeutschland Flüchtlinge diskutieren über Vernetzung
Nachrichten Norddeutschland Flüchtlinge diskutieren über Vernetzung
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20:10 27.02.2016
Hamburg

. „Wir sind hier, weil Ihr unsere Länder zerstört!“, heißt es auf einem Transparent der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrantinnen“ im Foyer der dicht bevölkerten Hamburger Kampnagelfabrik. Starke, kämpferische Worte sind oft zu hören auf der internationalen Flüchtlingskonferenz. Mehr als 2000 Schutzsuchende und Unterstützer haben sich zu der dreitägigen Veranstaltung angemeldet. Am Ende solle eine Resolution stehen, wie die Situation der Flüchtlinge verbessert werden könne, sagt Abimbola Odugbesan von der Hamburger Flüchtlingsgruppe Lampedusa. Es gebe viele Diskussionen über Flüchtlinge, diese selbst seien aber bisher kein Teil davon gewesen. „Das wollen wir jetzt ändern.“

Wenn die Asylsuchenden das Wort ergreifen — etwa auf Podiumsdiskussionen oder einem der 30 Workshops —, dann scheint „Vernetzung“ der Schlüsselbegriff zu sein. „Wir müssen gemeinsam kämpfen — für die Rechte von Flüchtlingen in Europa“, erklärt zum Beispiel Patrick Konde von „CISPM“ Italien, einer Vereinigung von Migranten ohne Papiere. Noch bis heute sollen unter anderem die verschärfte Asylgesetzgebung und die Lage an den europäischen Grenzen diskutiert werden.

LN

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