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Norddeutschland Frachter blockierte die Unterelbe
Nachrichten Norddeutschland Frachter blockierte die Unterelbe
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22:14 17.01.2017
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Hamburg

15 Stunden nach dem Ausfall der Hauptmaschine wurde das Frachtschiff „Cape Leonidas“ gestern Abend von mehreren starken Schleppern mit auflaufendem Wasser in den Hamburger Hafen gezogen und ging dort vor Anker. Der 292 lange und 45 Meter breite Frachter mit mehr als 15 Metern Tiefgang hatte nach dem Maschinenschaden um 4.15 Uhr zunächst einen Notanker geworfen und war von kleineren Schleppern im Strom gehalten worden. Das Schiff war nicht auf Grund gelaufen und es bestand keine Gefahr, dass Ladung oder Treibstoffe in die Elbe gelangen, teilte die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) mit.

Der Schiffsverkehr auf der Unterelbe war gestern für größere Schiffe unterbrochen, sie mussten im Hafen oder auf der Außenelbe warten. Schiffe mit einer Länge bis zu 120 Metern konnten den manövrierunfähigen Frachter passieren, der auf der Südseite der Fahrrinne auf der Höhe von Kollmar auf die Flut wartete. Die „Cape Leonidas“ hat Eisenerz geladen.

LN

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