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Frachter gesichert: Freie Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Brunsbüttel Frachter gesichert: Freie Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Die leckgeschlagene „Siderfly“ soll jetzt entladen werden.

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Zwei Bulldozer halten den havarierten Frachter mit 48 Millimeter dicken Stahltrossen fest.

Quelle: Havariekommando

Brunsbüttel. Der Nord-Ostsee-Kanal ist seit gestern wieder für alle Schiffe offen. Drei Tage nach der Kollision von zwei Düngemittelfrachtern bei Brunsbüttel können auch „dicke Pötte“ die wichtige Wasserstraße wieder nutzen, sagte Ulrike Windhövel vom Havariekommando Cuxhaven. Am Montag waren zwei Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal zusammengestoßen. Bei der Kollision wurde die 100 Meter lange „Siderfly“ schwer beschädigt.

Priorität bei den Bergungsarbeiten habe jetzt die Entladung des Havaristen. Die leckgeschlagene „Siderfly“ liegt seit der Havarie mit Schlagseite an der Böschung des NOK. Bulldozer halten den Frachter von Land aus mit Stahltrossen fest. Der unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen fahrende Frachter war auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen. Er hat Harnstoff-Kristalle geladen — ungiftige Pellets, die wegen ihres hohen Stickstoffgehaltes als Dünger genutzt werden. Die Ladung soll mit motorlosen Transportkähnen — sogenannten Bargen — an Land transportiert werden.

Der Stillstand auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt zeigte starke Auswirkungen. Während zu Beginn der Woche noch drei Dutzend Schiffe in Kiel und auf der Elbe auf Einlass in den Kanal warteten, waren es zuletzt nur noch eine Handvoll. Die Kapitäne hätten die Geduld verloren und sich auf den Weg um Skagen gemacht, so dass am Donnerstag nur noch ein Schiff vor Brunsbüttel wartete und fünf in Kiel, sagte Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel. Zum dritten Mal musste der Kanal in diesem Jahr komplett gesperrt werden.

„Das ist in den 120 Jahren Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals beispiellos“, sagte Michael Hartmann von der Lotsenbrüderschaft I in Brunsbüttel.

LN

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